Hallo Leute!
Auch ich bin inzwischen dem Geocaching-Virus verfallen - weil was gibt es schöneres, als für sein Dasein in der Natur durch einen Erfolg belohnt zu werden.
Und auch immer mehr Prominente sind dem Sport verfallen - nach Bernhard Hoecker schreibt nun auch Ingo Oschmann über seine Lieblingsbeschäftigung.
Jäger des versteckten Schatzes
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Daten
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Autor: Ingo Oschmann
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453615076
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 368 Seiten - 06/2016
Inhalt - Meine Meinung
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Ingo Oschmann ist vom Beruf Entertainer, Zauberkünstler und Couchpotato. Einem breiteren Publikum wurde er durch die Sendung Star Search auf Sat1. In den letzten Jahren steht er beinahe ausschließlich auf der Bühne und ist im TV kaum noch präsent.
In diesem Buch bietet er eine Einführung in die nicht mehr ganz so neue Bewegung in Deutschland und der Welt - dem Geocaching.
Was ist das überhaupt? Überall - auf der ganzen Welt - haben Leute an versteckten Orten kleine Dosen versteckt. Diese verborgenen Schätze kann man jagen, denn die GPS Daten sind im Internet verzeichnet und man kann sich die Daten auf ein GPS Gerät oder ein Smartphone. Und damit kann die Schatzsuche beginnen - egal ob in Wien oder in einem kleinen Rhöner Bergdörfchen, egal ob in Kyoto oder in New York.
Mit diesem Buch wagt Ingo Oschmann einen kleinen Spagat zwischen einem eigenen Erfahrungsbericht und einer kleinen Anleitung, wie man denn in die große Sucht startet.
Und dabei schildert er auch seine eigenen Anfänge bei einem Betriebsausflug - seine eigenen Zweifel, als man ihm einen piependen GPS-Empfänger in die Hand gab - er wusste zuerst gar nicht, was er damit anfangen sollte.
Oschmann klärt auch auf über die Einzelheiten des modernen Sportes, der für alle gut ist - sogar für konsolensüchtige Kiddys und absolute Couchpotatoes (da zähle ich natürlich dazu). Was sind Tradis und Multis, woher bekommt man GPS-Daten? Was schreibt man ins Log? Wie funktioniert Geocaching überhaupt?
Sehr angenehm ist dabei, dass sich Oschmann selbst nicht als Hochleistungscacher betrachtet, sondern den Sport mehr aus Genuss betreibt - die Anzahl der Caches pro Tag sind ihm relativ egal. Ihm geht es mehr um den Spaß und das Finden des Schatzes in der Natur.
Ein paar witzige Bilder gehören natürlich auch dazu.
Fazit
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Das Buch ist eine sehr angenehme und humorvolle Einsteigerlektüre für all diejenigen, die mit dem Geocachen anfangen möchten oder die als Newbies sich noch etwas verloren fühlen. An einer Stelle schreibt Oschmann zum Beispiel, wie er sich gefühlt hat unter all den Cracks, die schon 3000 oder mehr Caches gemacht haben. Denn genau so fühlt man sich am Anfang - ziemlich verloren.
Aber wie Oschmann es beschreibt: Der Spaß kommt mit dem Cache - und da hat er recht. Wenn ich nicht ohnehin schon regelmäßig cachen würde, würde ich es jetzt tun.
Von mir gibt es 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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Dienstag, 12. Juli 2016
Donnerstag, 2. Juni 2016
{Österreich - Salzkammergut - Buch} Unbekannte und Bekannte Orte
Hallo Leute!
Wann immer sich die Möglichkeit bietet, baue ich in unsere Reisen auch mal den einen oder anderen außergewöhnlichen Reiseführer mit ein - und eine meiner Lieblingsreihen ist da ja aus dem Emons Verlag.
111 Orte im Salzkammergut, die man gesehen haben muss
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Daten
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Autoren: Stefan Spath, Gerald Polzer
Fotografin: Pia Odorizzi
Verlag: Emons
ISBN: 978-3-95451-231-7
Preis: 14,95€
Broschiert: 240 Seiten
Inhalt
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Die 111 Orte Reihe habe ich ja an dieser Stelle schon des öfteren besprochen - Einheimische suchen hier 111 Orte innerhalb einer Stadt oder einer Region zusammen, die es nicht immer alle in die klassischen Reiseführer geschafft haben - jene Orte, die man als normaler Tourist häufig eher durch Zufall entdeckt - kleine Museen oder Kapellen, Denkmäler oder Aussichtsplattformen, an denen man sonst wohl eher vorbeigehen würde.
So ist es auch in diesem Band. Alphabetisch nach den Regionen zusammengestellt - vom Ausseer Land bis nach Weissenbach am Attersee. Man findet hier neben echten Touristischen Klassikern (etwa der "Five Fingers" Plattform oder die Basilika in Mondsee) auch echtes Kleinod - etwa die Schuhmacherwerkstätten von Bad Goisern oder das Tauchmuseum in Hallstatt (das bei unserem Besuch leider zu war).
Erzählt werden dabei ungewöhnliche Geschichten und Anekdoten aber auch zur Geschichte der einzelnen Sehenswürdigkeiten steht einiges in den unterhaltsamen Texten.
Jedem Ort ist ein tolles Foto von Pia Pia Odorizzi zugeordnet. Dazu kommen ein paar Infos zum Ort (etwa Adresse, Internetadresse, Öffnungszeiten, Tipps oder Wegbeschreibungen).
Fazit
^^^^
Es lohnt sich, gerade im Salzkammergut auch mal etwas fernab der Touristenorte anzuschauen - ein bisschen in die kleinen Gässchen von Hallstatt zu gehen etwa - man entdeckt wahre Schmuckstücke. Und genau dazu lädt dieses Buch geradezu ein - zum Entdecken.
Und dabei liefert es Wanderziele wie die Five Fingers Plattform, die Gosauzwangbrücke oder den Du-Stein für schönes Wetter genauso wie kleine Museen (Zinkenbacher Malerkolonie, Landlermuseum) für schlechtes Wetter.
Besonders aber gefallen mir aber die sehr liebevoll gestalteten Texte zu jedem einzelnen der 111 Orte, die Geschichte und Geschichten über den jeweilien Ort vermitteln - sie erzählen etwa von einer ganz besonderen Gaststätte, die sich schon seit mehr als 300 Jahren auf ihre Traditionen beruft und sich weigert, Pizza und Kebap anzubieten.
Sicherlich konnten wir nicht alle Orte in den 4 Tagen bzw. 3 Tagen (wir waren 2x dort) abhaken - wir haben aber sehr viel spannendes entdeckt, was wir im klassischen Reiseführer nicht gefunden haben - allein wegen des Tauchmuseums in Hallstat müssen wir nochmal hinfahren.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wann immer sich die Möglichkeit bietet, baue ich in unsere Reisen auch mal den einen oder anderen außergewöhnlichen Reiseführer mit ein - und eine meiner Lieblingsreihen ist da ja aus dem Emons Verlag.
111 Orte im Salzkammergut, die man gesehen haben muss
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Daten
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Autoren: Stefan Spath, Gerald Polzer
Fotografin: Pia Odorizzi
Verlag: Emons
ISBN: 978-3-95451-231-7
Preis: 14,95€
Broschiert: 240 Seiten
Inhalt
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Die 111 Orte Reihe habe ich ja an dieser Stelle schon des öfteren besprochen - Einheimische suchen hier 111 Orte innerhalb einer Stadt oder einer Region zusammen, die es nicht immer alle in die klassischen Reiseführer geschafft haben - jene Orte, die man als normaler Tourist häufig eher durch Zufall entdeckt - kleine Museen oder Kapellen, Denkmäler oder Aussichtsplattformen, an denen man sonst wohl eher vorbeigehen würde.
So ist es auch in diesem Band. Alphabetisch nach den Regionen zusammengestellt - vom Ausseer Land bis nach Weissenbach am Attersee. Man findet hier neben echten Touristischen Klassikern (etwa der "Five Fingers" Plattform oder die Basilika in Mondsee) auch echtes Kleinod - etwa die Schuhmacherwerkstätten von Bad Goisern oder das Tauchmuseum in Hallstatt (das bei unserem Besuch leider zu war).
Erzählt werden dabei ungewöhnliche Geschichten und Anekdoten aber auch zur Geschichte der einzelnen Sehenswürdigkeiten steht einiges in den unterhaltsamen Texten.
Jedem Ort ist ein tolles Foto von Pia Pia Odorizzi zugeordnet. Dazu kommen ein paar Infos zum Ort (etwa Adresse, Internetadresse, Öffnungszeiten, Tipps oder Wegbeschreibungen).
Fazit
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Es lohnt sich, gerade im Salzkammergut auch mal etwas fernab der Touristenorte anzuschauen - ein bisschen in die kleinen Gässchen von Hallstatt zu gehen etwa - man entdeckt wahre Schmuckstücke. Und genau dazu lädt dieses Buch geradezu ein - zum Entdecken.
Und dabei liefert es Wanderziele wie die Five Fingers Plattform, die Gosauzwangbrücke oder den Du-Stein für schönes Wetter genauso wie kleine Museen (Zinkenbacher Malerkolonie, Landlermuseum) für schlechtes Wetter.
Besonders aber gefallen mir aber die sehr liebevoll gestalteten Texte zu jedem einzelnen der 111 Orte, die Geschichte und Geschichten über den jeweilien Ort vermitteln - sie erzählen etwa von einer ganz besonderen Gaststätte, die sich schon seit mehr als 300 Jahren auf ihre Traditionen beruft und sich weigert, Pizza und Kebap anzubieten.
Sicherlich konnten wir nicht alle Orte in den 4 Tagen bzw. 3 Tagen (wir waren 2x dort) abhaken - wir haben aber sehr viel spannendes entdeckt, was wir im klassischen Reiseführer nicht gefunden haben - allein wegen des Tauchmuseums in Hallstat müssen wir nochmal hinfahren.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 4. Mai 2016
{Italien - Rom - Buch} Ich mag Rom (trotzdem)
Hallo Leute!
Nun fällt unser Rom-Trip zwar doch ins Wasser, zum zweiten mal, aber was soll man machen - ich war ja schonmal da. Und Birgit Schönau nimmt einen ja trotzdem mit auf eine Reise in die ewige Stadt, wenn auch "nur" in Buchform...
Gebrauchsanweisung für Rom
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Daten
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Autorin: Birgit Schönau
Verlag: piper
ISBN: 3492276776
Preis: 15€
Taschenbuch, 224 Seiten
Inhalt
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Rom kann man nur lieben - zumindest als Tourist. Sightseeing geht mehr als irgendwo anders auf dieser Welt. Egal ob Vatikan und die hunderte Kirchen oder die alten Römischen Bauten wie das Collosseum oder das Pantheon.
Aber Rom hat auch eine andere Seite, die Seite, die meist nur die Römer kennen. Rom ist laut und hektisch - und die Deutsch-Römerin (schließlich lebt sie schon seit mehr als 10 Jahren in Rom) stellt sich die Frage - "Kann man Rom trotzdem lieben?". Trotz der vielen Autos und Vespas - trotz der vielen nervenden Touristen. Dabei flaniert sie zwar natürlich auch durch die Altstadt, kehrt aber auch die Seiten Roms nach Außen, die man als Tourist nicht unbedingt kennenlernt, die aber auch ihren wunderbaren Reiz haben. So erzählt sie etwa Anekdoten aus ihrem Leben in Rom, ihrer Wohnungssuche oder ihrem Job als Fussballreporterin.
Und dabei liefert sie auch eine ganz spannende Charakterisierung der Römer, die auch heute noch Spaß haben am Philosophieren, besonders beim Fussball und von deren Liebe zum Essen.
Wie so viele Bücher der "Gebrauchsanweisung" Reihe, ist auch dieses von einer echten Römerin geschrieben, einer Deutsch-Römerin um genau zu sein. Schließlich lebt sie seit 2005 als Korrespondentin in der ewigen Stadt - zunächst für die Zeit, später auch als Sportreporterin für die Süddeutsche.
Fazit
^^^^
Nun, eigentlich sollte es in 14 Tagen wieder losgehen, zum zweiten mal auf nach Rom. Nun hat mein Mann keinen Urlaub bekommen und zum zweiten Mal fällt der Trip ins Wasser - 2010 blieben wir in Frankfurt in einem Schneesturm stecken. Aber ich komme nochmal hin, schließlich habe ich bei meinem Besuch 2003 eine Münze im Trevi-Brunnen hinterlassen, also muss das ja.
Sehr sympathisch berichtet Birgit Schönau von ihrem Leben als Reporterin in Rom und von ihrem Leben als echte Römerin. Und dabei nimmt sie einen aufgrund ihrer recht angenehmen Schreibweise direkt mit auf die Reise.
Rom als Tourist ist toll. Aber als Einheimischer sieht man das oft anders - wer weiß das besser als ich, eine Deutsch-Wienerin.
Von mir gibt es für diese tolle kleine Reise sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Nun fällt unser Rom-Trip zwar doch ins Wasser, zum zweiten mal, aber was soll man machen - ich war ja schonmal da. Und Birgit Schönau nimmt einen ja trotzdem mit auf eine Reise in die ewige Stadt, wenn auch "nur" in Buchform...
Gebrauchsanweisung für Rom
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Daten
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Autorin: Birgit Schönau
Verlag: piper
ISBN: 3492276776
Preis: 15€
Taschenbuch, 224 Seiten
Inhalt
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Rom kann man nur lieben - zumindest als Tourist. Sightseeing geht mehr als irgendwo anders auf dieser Welt. Egal ob Vatikan und die hunderte Kirchen oder die alten Römischen Bauten wie das Collosseum oder das Pantheon.
Aber Rom hat auch eine andere Seite, die Seite, die meist nur die Römer kennen. Rom ist laut und hektisch - und die Deutsch-Römerin (schließlich lebt sie schon seit mehr als 10 Jahren in Rom) stellt sich die Frage - "Kann man Rom trotzdem lieben?". Trotz der vielen Autos und Vespas - trotz der vielen nervenden Touristen. Dabei flaniert sie zwar natürlich auch durch die Altstadt, kehrt aber auch die Seiten Roms nach Außen, die man als Tourist nicht unbedingt kennenlernt, die aber auch ihren wunderbaren Reiz haben. So erzählt sie etwa Anekdoten aus ihrem Leben in Rom, ihrer Wohnungssuche oder ihrem Job als Fussballreporterin.
Und dabei liefert sie auch eine ganz spannende Charakterisierung der Römer, die auch heute noch Spaß haben am Philosophieren, besonders beim Fussball und von deren Liebe zum Essen.
Wie so viele Bücher der "Gebrauchsanweisung" Reihe, ist auch dieses von einer echten Römerin geschrieben, einer Deutsch-Römerin um genau zu sein. Schließlich lebt sie seit 2005 als Korrespondentin in der ewigen Stadt - zunächst für die Zeit, später auch als Sportreporterin für die Süddeutsche.
Fazit
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Nun, eigentlich sollte es in 14 Tagen wieder losgehen, zum zweiten mal auf nach Rom. Nun hat mein Mann keinen Urlaub bekommen und zum zweiten Mal fällt der Trip ins Wasser - 2010 blieben wir in Frankfurt in einem Schneesturm stecken. Aber ich komme nochmal hin, schließlich habe ich bei meinem Besuch 2003 eine Münze im Trevi-Brunnen hinterlassen, also muss das ja.
Sehr sympathisch berichtet Birgit Schönau von ihrem Leben als Reporterin in Rom und von ihrem Leben als echte Römerin. Und dabei nimmt sie einen aufgrund ihrer recht angenehmen Schreibweise direkt mit auf die Reise.
Rom als Tourist ist toll. Aber als Einheimischer sieht man das oft anders - wer weiß das besser als ich, eine Deutsch-Wienerin.
Von mir gibt es für diese tolle kleine Reise sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 22. April 2016
{Reisebuch - Deutschland} Der Anti-Reiseführer
Hallo Leute!
Wer kennt das nicht, beim Reisen bleiben einem doch meist nur die schönen Seiten in Erinnerung, dass man aber durch irgendein Museum nur durchgeschoben wurde und das irgendein hübsches Gebäude inmitten von seelenloser 70er Jahre Architektur steht, vergisst man ganz gerne.
Dietmar Bittrich hat jetzt gewissermaßen einen Anti-Reiseführer geschrieben, in dem er genau diese Erfahrungen festgehalten hat.
99 deutsche Orte, die man knicken kann
^^^^^^^^^^^^
Daten
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Autor: Dietmar Bittrich
Verlag: Rowohlt
ISBN: 349963127X
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 192 Seiten
Inhalt
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Negative Reiseerfahrungen hat wohl so gut wie jeder schonmal gemacht (und anschließend verdrängt).
Dietmar Bittrich beschreibt zunächst die 10 meistüberschätzten Orte in Deutschland - allen voran Neuschwanstein, durch das man nach einer langen Wartezeit nur durchgeschoben wird.
Dazu gehören aber auch das mittlere Rheintal, das vor allem vom Zuglärm geprägt wird, die Hamburger Hafencity oder natürlich auch der Kölner Dom.
Die einzelnen Artikel sind spannend aufgebaut. Erst werden textlich die negativen Seiten nach außen gekehrt. Am Schluss gibt es Fragebogenartig ein paar wichtige Stichpunkte wie:
- Bestrafung für Kinder
- Wie man ungeliebte Verwandte loswird
- beliebte Souvenirs
- unbeliebte Souvenirs
- das sagt der Dichter
(wobei die nicht immer alle aufgeführt werden.
Fazit
^^^^
Deutschland mal aus einem ganz anderen - und meiner Meinung nach zum Schreien komischen Blickwinkel. Denn wie ich schon in meiner Einleitung sagte: Wer erinnert sich schon daran, durch Neuschwanstein hindurchgeschoben worden zu sein und dass der Kölner Dom eigentlich ein optimales Denkmal zur Luftverschmutzung ist - viele übersehen das. Immer wieder beliebt sind die wahlweise lustlosen oder übermotivierten Guides (ich hab sowas ja selbst mal gemacht).
Keine größere Stadt oder bekannte Region kommt davon - von Hamburg (Stichwort Elbphilarmonie) über die Museumsinsel in Berlin bis nach München oder in den Pfaffenwinkel.
Spannend ist auch, dass einige mir unbekannte - aber witzige - Aspekte untergebracht werden. Einige (natürlich nicht alle) habe ich einer Google-Suche unterzogen und sie stimmen tatsächlich. So liegen im Kölner Dreikönigsschrein 3 Skelette - eines 12, eines 30 und eines 50 Jährigen Mannes - skuril und wirklich interessant.
Natürlich ist das alles mit einem Augenzwinkern zu sehen - ich habe jedenfalls gebrüllt vor Lachen, zumal ich einige der Erfahrungen selbst schon gemacht habe (z.B. die Senioren von Weimar oder die 2 Stunden Wartezeit um dann in einer überfüllten Bahn für 50€ auf die Zugspitze zu fahren) aber ich kann euch sagen, Reisen in Deutschland lohnt (trotzdem).
Zum Schreien komisch werden die "Nachteile" der 99 Orte (nachgezählt habe ich natürlich nicht) in den Vordergrund gerückt. Eine Motivation, auch einfach mal auf der Couch zu bleiben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wer kennt das nicht, beim Reisen bleiben einem doch meist nur die schönen Seiten in Erinnerung, dass man aber durch irgendein Museum nur durchgeschoben wurde und das irgendein hübsches Gebäude inmitten von seelenloser 70er Jahre Architektur steht, vergisst man ganz gerne.
Dietmar Bittrich hat jetzt gewissermaßen einen Anti-Reiseführer geschrieben, in dem er genau diese Erfahrungen festgehalten hat.
99 deutsche Orte, die man knicken kann
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Daten
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Autor: Dietmar Bittrich
Verlag: Rowohlt
ISBN: 349963127X
Preis: 9,99€
Taschenbuch, 192 Seiten
Inhalt
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Negative Reiseerfahrungen hat wohl so gut wie jeder schonmal gemacht (und anschließend verdrängt).
Dietmar Bittrich beschreibt zunächst die 10 meistüberschätzten Orte in Deutschland - allen voran Neuschwanstein, durch das man nach einer langen Wartezeit nur durchgeschoben wird.
Dazu gehören aber auch das mittlere Rheintal, das vor allem vom Zuglärm geprägt wird, die Hamburger Hafencity oder natürlich auch der Kölner Dom.
Die einzelnen Artikel sind spannend aufgebaut. Erst werden textlich die negativen Seiten nach außen gekehrt. Am Schluss gibt es Fragebogenartig ein paar wichtige Stichpunkte wie:
- Bestrafung für Kinder
- Wie man ungeliebte Verwandte loswird
- beliebte Souvenirs
- unbeliebte Souvenirs
- das sagt der Dichter
(wobei die nicht immer alle aufgeführt werden.
Fazit
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Deutschland mal aus einem ganz anderen - und meiner Meinung nach zum Schreien komischen Blickwinkel. Denn wie ich schon in meiner Einleitung sagte: Wer erinnert sich schon daran, durch Neuschwanstein hindurchgeschoben worden zu sein und dass der Kölner Dom eigentlich ein optimales Denkmal zur Luftverschmutzung ist - viele übersehen das. Immer wieder beliebt sind die wahlweise lustlosen oder übermotivierten Guides (ich hab sowas ja selbst mal gemacht).
Keine größere Stadt oder bekannte Region kommt davon - von Hamburg (Stichwort Elbphilarmonie) über die Museumsinsel in Berlin bis nach München oder in den Pfaffenwinkel.
Spannend ist auch, dass einige mir unbekannte - aber witzige - Aspekte untergebracht werden. Einige (natürlich nicht alle) habe ich einer Google-Suche unterzogen und sie stimmen tatsächlich. So liegen im Kölner Dreikönigsschrein 3 Skelette - eines 12, eines 30 und eines 50 Jährigen Mannes - skuril und wirklich interessant.
Natürlich ist das alles mit einem Augenzwinkern zu sehen - ich habe jedenfalls gebrüllt vor Lachen, zumal ich einige der Erfahrungen selbst schon gemacht habe (z.B. die Senioren von Weimar oder die 2 Stunden Wartezeit um dann in einer überfüllten Bahn für 50€ auf die Zugspitze zu fahren) aber ich kann euch sagen, Reisen in Deutschland lohnt (trotzdem).
Zum Schreien komisch werden die "Nachteile" der 99 Orte (nachgezählt habe ich natürlich nicht) in den Vordergrund gerückt. Eine Motivation, auch einfach mal auf der Couch zu bleiben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 15. April 2016
{Israel - Kulturführer} Chaotischer Reiseführer aber persönlich
Hallo Leute!
Wer regelmäßig bei mir ließt weiß, dass ich die "Gebrauchsanweisungen" aus dem Piper Verlag gerne zur Reisevor- oder Reisenachbereitung nutze. Ganz unterschiedlich in der Ausführung, aber immer irgendwie hilfreich.
Und nach meiner Israelreise 2014 gehört das Land zu den beeindruckendsten Reiseerlebnissen, die ich je hatte. Daher hatte ich auch besonders hohe Erwartungen an die...
Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina
^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^
Autor: Martin Schäuble
Verlag: Piper
ISBN: 3492276679
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 224 Seiten
Inhalt
^^^^
Kaum ein Land ist so tief gespalten wie das "Heilige Land" Israel - und kaum ein Land (geografisch gemeint) ist in den letzten Jahrzehnten so sehr vom Nahostkonflikt. Martin Schäuble bereiste beide beteiligten Länder - Israel und Palästina.
In seiner "Gebrauchsanweisung" versucht er, Gegensätze und Gemeinsamkeiten beider Länder aufzuzeigen und gleichzeitig eine Hilfestellung für die Reiseplanung für Reisen in beide Länder zu geben.
Welche Hotels kann man nehmen, wann muss man buchen, was sollte man für seine eigene Sicherheit beachten. Der Nahostkonflikt begegnet einem immer und überall. Denn egal wo und wann - der Konflikt zwischen Palästina und Israel bestimmt das Leben in diesem Land.
Dabei gibt er sehr persönliche Einblicke in seine Reiseerfahrungen - Erlebnisse im Konflikt. Dabei empfiehlt er ganz klar, mit den Leuten in Kontakt zu kommen - in den Kibuz zu gehen oder auch im arabischen Sammeltaxi - denn nur so erlebt man das wahre Israel.
Am Ende erzählt er sogar von seinem ganz eigenen Friedensplan.
Fazit
^^^^
Irgendwie ist das Buch schon recht interessant, vor allem wenn man noch nicht in Israel war, aber vielleicht ein bisschen Angst davor hat. Sehr ausführlich widmet er sich etwa den durchschnittlichen Übernachtungsmöglichkeiten und davon, dass er immer ein bisschen länger sucht, weil er mit Dreck ein bisschen empfindlich ist. Es wirkt ein bisschen wie ein sehr persönlicher Guide mit vielen Eindrücken eines weit durch das Land gereisten Mannes. Dabei gibt er sehr ausführliche Einblicke in das Leben mitten im Nahostkonflikt.
Mir allerdings fehlt ein bisschen der rote Faden, an dem man sich als Leser entlanghangeln kann. So kommt der Autor etwa im ersten Kapitel vom Fussball über den Nahostkonflikt zur Arbeit von NGOs auf nur sehr wenigen Seiten. Auch in den Kapiteln in denen er das Essen oder über Jerusalem beschreibt, kommen interessante, aber eben leider auch chaotische Kapitel zum Vorschein.
Das Buch ist sicherlich nicht das beste aus der "Gebrauchsanweisung" Reihe, es ist mehr eine Mischung aus Reisebericht und Reiseführer. Wer eins von beidem will, dem sei sicherlich ein anderes Buch empfohlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wer regelmäßig bei mir ließt weiß, dass ich die "Gebrauchsanweisungen" aus dem Piper Verlag gerne zur Reisevor- oder Reisenachbereitung nutze. Ganz unterschiedlich in der Ausführung, aber immer irgendwie hilfreich.
Und nach meiner Israelreise 2014 gehört das Land zu den beeindruckendsten Reiseerlebnissen, die ich je hatte. Daher hatte ich auch besonders hohe Erwartungen an die...
Gebrauchsanweisung für Israel und Palästina
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Daten
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Autor: Martin Schäuble
Verlag: Piper
ISBN: 3492276679
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 224 Seiten
Inhalt
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Kaum ein Land ist so tief gespalten wie das "Heilige Land" Israel - und kaum ein Land (geografisch gemeint) ist in den letzten Jahrzehnten so sehr vom Nahostkonflikt. Martin Schäuble bereiste beide beteiligten Länder - Israel und Palästina.
In seiner "Gebrauchsanweisung" versucht er, Gegensätze und Gemeinsamkeiten beider Länder aufzuzeigen und gleichzeitig eine Hilfestellung für die Reiseplanung für Reisen in beide Länder zu geben.
Welche Hotels kann man nehmen, wann muss man buchen, was sollte man für seine eigene Sicherheit beachten. Der Nahostkonflikt begegnet einem immer und überall. Denn egal wo und wann - der Konflikt zwischen Palästina und Israel bestimmt das Leben in diesem Land.
Dabei gibt er sehr persönliche Einblicke in seine Reiseerfahrungen - Erlebnisse im Konflikt. Dabei empfiehlt er ganz klar, mit den Leuten in Kontakt zu kommen - in den Kibuz zu gehen oder auch im arabischen Sammeltaxi - denn nur so erlebt man das wahre Israel.
Am Ende erzählt er sogar von seinem ganz eigenen Friedensplan.
Fazit
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Irgendwie ist das Buch schon recht interessant, vor allem wenn man noch nicht in Israel war, aber vielleicht ein bisschen Angst davor hat. Sehr ausführlich widmet er sich etwa den durchschnittlichen Übernachtungsmöglichkeiten und davon, dass er immer ein bisschen länger sucht, weil er mit Dreck ein bisschen empfindlich ist. Es wirkt ein bisschen wie ein sehr persönlicher Guide mit vielen Eindrücken eines weit durch das Land gereisten Mannes. Dabei gibt er sehr ausführliche Einblicke in das Leben mitten im Nahostkonflikt.
Mir allerdings fehlt ein bisschen der rote Faden, an dem man sich als Leser entlanghangeln kann. So kommt der Autor etwa im ersten Kapitel vom Fussball über den Nahostkonflikt zur Arbeit von NGOs auf nur sehr wenigen Seiten. Auch in den Kapiteln in denen er das Essen oder über Jerusalem beschreibt, kommen interessante, aber eben leider auch chaotische Kapitel zum Vorschein.
Das Buch ist sicherlich nicht das beste aus der "Gebrauchsanweisung" Reihe, es ist mehr eine Mischung aus Reisebericht und Reiseführer. Wer eins von beidem will, dem sei sicherlich ein anderes Buch empfohlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 4. April 2016
{Namibia - Reiseführer} Schwiegermutters Liebling reist mit
Hallo Leute!
Noch mehr große Reisen werfen ihre Schatten voraus. 2016 wird bei uns definitiv das Jahr der Langstreckenreisen. Denn es geht nicht nur im Juni nach Japan, sondern auch im August nach Namibia und Botswana - mal wieder mit der Schwiegermama. Falls jetzt die eine oder andere Dame geschockt ist, wie man 3 Wochen mit seinem Mann und seiner Mutter durch Afrika fahren kann - das klappt ganz gut, wir haben das vor 2 Jahren in Peru schon getestet.
Nun musste natürlich auch wieder ein geeigneter Reiseführer her - ohne geht ja gar nicht... Diesmal war der Iwanowski schon bei der Planung der Guide unserer Wahl, schließlich ist das südliche Afrika ja die Kernkompetenz des Verlagsgründers - muss also gut werden.
Iwanowski Namibia
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Daten
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Autor: Michael Iwanowski
Verlag: Iwanowski
ISBN: 386197133X
Preis: 25,95Euro (D) 26,70Euro (A)
Broschiert, 612 Seiten
Inhalt
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Die Aufteilung des Reiseführers ist mal wieder ganz klassisch. Zunächst gibt es eine Einführung in das Thema Land und Leute, was ja für unsere Reisen immer besonders wichtig ist. Hier gibt es auf 80 Seiten wirklich alles über Geschichte, Geografie, Wirtschaft und Bevölkerung. Es gibt sogar ein Kapitel über die Mobilität und das Straßensystem in Namibia - auch wenn wir uns wohl eher gegen eine Tour mit dem Auto entscheiden werden.
Auf den "gelben Seiten" gibt es wie in allen Iwanowski-Reiseführern eine Einführung mit allgemeinen Reisetipps, wie einer Entfernungstabelle, Hotelreservierungen, Taxis etc. Im weiteren sind auf den gelben Seiten dann Adressen von Hotels und Restaurants untergebracht.
Auf den "grünen Seiten" die es ebenfalls in allen größeren Iwanowski-Reiseführern gibt, gibt es einen Überblick in die Reisekosten.
Auch die Routenvorschläge (in dem Buch sind es 4) mit individuellen Rundreiserouten je nach Lust und Zeitangebot, eine klassische Rundfahrt durch das ganze Land, eine Rundfahrt durch den Norden, eine durch den Süden und eine von Windhoek zu den Victoria-Fällen.
Als nächstes kommen die ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Regionen mit sehenswerten Orten, Wildreservaten, die sich eben entsprechend auch an den bereits genannten Routen orientieren, alternative Routen vorschlagen usw. Auch ausführliche Informationen zu Unterkünften (aller Preisklassen) und Restaurants werden jeweils auf gelben Seiten zusammengefasst. Dazu kommen sehr schöne weiterführende Informationen über Themen wie "Kunst" oder "Schulpflicht in Namibia" und - was ich für Safaris besonders schön finde - ein kleines Tierlexikon mit den häufigsten Tierarten in Namibia. Hier gibt es ausführliche, reich bebilderte Informationen unter anderem auch mit den jeweiligen Fährten.
Das Kartenmaterial ist sehr umfangreich. Zu jedem größeren Ort gibt es einen Stadtplan im Buch, dazu gibt es noch einen Faltplan im Format 1:1800000. Außerdem kann man sich noch einige Karten runterladen und sie etwa auf dem Smartphone mitnehmen.
Fazit
^^^^^^^^^^^^
Zunächst einmal: Unsere Tour ist zwar individuell, aber doch auch irgendwie schon vorgegeben, da wir über Erlebe Fernreisen gebucht haben (kennt vielleicht der eine oder andere). Daher ging es uns weniger um das Budget der Lodges, sondern viel mehr darum, einen groben Überblick zu bekommen, wo wir auf unserer vorgegebenen Route denn halt machen sollen und können bzw. was wir unbedingt aufnehmen und was eher auslassen. Unsere Reise wird uns dann gleich auch noch weiter ins Nachbarland Botswana führen. Bedürfnisse sind da vermutlich etwas unterschiedlich, ich glaube nämlich nicht, dass der Guide etwa für Low-Budget-Camping-Rucksacktouristen viel parat hat, werden doch oft hauptsächlich die höherpreisigen Lodges angepriesen - die wir ja auch gebucht haben (unsre sind alle drin).
Und da haben wir gleich zu dritt über unseren Büchern gesessen und hatten dabei großen Spaß - der Gute wird natürlich auch mitfliegen, auch wenn er mit rund 700 g ganz schön dick ist - dafür sind die Beschreibungen aber informativ und ausführlich. Unsere Hauptroute ist auch drin mit ganz vielen (hoffentlich sehenswerten) Vorschlägen. Ihr werdet es dann ab September erfahren. Wir haben richtig Bock auf unsere Reise - kann bald losgehen - ach nee, vorher "muss" ich ja noch mit nach Japan.
In diesem Sinne
Eure Anke
In diesem Sinne
Eure Anke
Noch mehr große Reisen werfen ihre Schatten voraus. 2016 wird bei uns definitiv das Jahr der Langstreckenreisen. Denn es geht nicht nur im Juni nach Japan, sondern auch im August nach Namibia und Botswana - mal wieder mit der Schwiegermama. Falls jetzt die eine oder andere Dame geschockt ist, wie man 3 Wochen mit seinem Mann und seiner Mutter durch Afrika fahren kann - das klappt ganz gut, wir haben das vor 2 Jahren in Peru schon getestet.
Nun musste natürlich auch wieder ein geeigneter Reiseführer her - ohne geht ja gar nicht... Diesmal war der Iwanowski schon bei der Planung der Guide unserer Wahl, schließlich ist das südliche Afrika ja die Kernkompetenz des Verlagsgründers - muss also gut werden.
Iwanowski Namibia
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Daten
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Autor: Michael Iwanowski
Verlag: Iwanowski
ISBN: 386197133X
Preis: 25,95Euro (D) 26,70Euro (A)
Broschiert, 612 Seiten
Inhalt
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Die Aufteilung des Reiseführers ist mal wieder ganz klassisch. Zunächst gibt es eine Einführung in das Thema Land und Leute, was ja für unsere Reisen immer besonders wichtig ist. Hier gibt es auf 80 Seiten wirklich alles über Geschichte, Geografie, Wirtschaft und Bevölkerung. Es gibt sogar ein Kapitel über die Mobilität und das Straßensystem in Namibia - auch wenn wir uns wohl eher gegen eine Tour mit dem Auto entscheiden werden.
Auf den "gelben Seiten" gibt es wie in allen Iwanowski-Reiseführern eine Einführung mit allgemeinen Reisetipps, wie einer Entfernungstabelle, Hotelreservierungen, Taxis etc. Im weiteren sind auf den gelben Seiten dann Adressen von Hotels und Restaurants untergebracht.
Auf den "grünen Seiten" die es ebenfalls in allen größeren Iwanowski-Reiseführern gibt, gibt es einen Überblick in die Reisekosten.
Auch die Routenvorschläge (in dem Buch sind es 4) mit individuellen Rundreiserouten je nach Lust und Zeitangebot, eine klassische Rundfahrt durch das ganze Land, eine Rundfahrt durch den Norden, eine durch den Süden und eine von Windhoek zu den Victoria-Fällen.
Als nächstes kommen die ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Regionen mit sehenswerten Orten, Wildreservaten, die sich eben entsprechend auch an den bereits genannten Routen orientieren, alternative Routen vorschlagen usw. Auch ausführliche Informationen zu Unterkünften (aller Preisklassen) und Restaurants werden jeweils auf gelben Seiten zusammengefasst. Dazu kommen sehr schöne weiterführende Informationen über Themen wie "Kunst" oder "Schulpflicht in Namibia" und - was ich für Safaris besonders schön finde - ein kleines Tierlexikon mit den häufigsten Tierarten in Namibia. Hier gibt es ausführliche, reich bebilderte Informationen unter anderem auch mit den jeweiligen Fährten.
Das Kartenmaterial ist sehr umfangreich. Zu jedem größeren Ort gibt es einen Stadtplan im Buch, dazu gibt es noch einen Faltplan im Format 1:1800000. Außerdem kann man sich noch einige Karten runterladen und sie etwa auf dem Smartphone mitnehmen.
Fazit
^^^^^^^^^^^^
Zunächst einmal: Unsere Tour ist zwar individuell, aber doch auch irgendwie schon vorgegeben, da wir über Erlebe Fernreisen gebucht haben (kennt vielleicht der eine oder andere). Daher ging es uns weniger um das Budget der Lodges, sondern viel mehr darum, einen groben Überblick zu bekommen, wo wir auf unserer vorgegebenen Route denn halt machen sollen und können bzw. was wir unbedingt aufnehmen und was eher auslassen. Unsere Reise wird uns dann gleich auch noch weiter ins Nachbarland Botswana führen. Bedürfnisse sind da vermutlich etwas unterschiedlich, ich glaube nämlich nicht, dass der Guide etwa für Low-Budget-Camping-Rucksacktouristen viel parat hat, werden doch oft hauptsächlich die höherpreisigen Lodges angepriesen - die wir ja auch gebucht haben (unsre sind alle drin).
Und da haben wir gleich zu dritt über unseren Büchern gesessen und hatten dabei großen Spaß - der Gute wird natürlich auch mitfliegen, auch wenn er mit rund 700 g ganz schön dick ist - dafür sind die Beschreibungen aber informativ und ausführlich. Unsere Hauptroute ist auch drin mit ganz vielen (hoffentlich sehenswerten) Vorschlägen. Ihr werdet es dann ab September erfahren. Wir haben richtig Bock auf unsere Reise - kann bald losgehen - ach nee, vorher "muss" ich ja noch mit nach Japan.
In diesem Sinne
Eure Anke
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 1. April 2016
{Japan - Reisebuch - Gebrauchsanweisung} Auf die nächste spektakuläre Reise
Hallo Leute!
Wir haben ja ein gewisses Händchen für leicht durchgeknallte Reiseideen - unsere letzten 3 Reisen führten uns schließlich in die derzeit nicht allzu beliebten Reiseländer Israel, Ägypten und Russland. Und auch unsere nächste Reise wird etwas verrückt, wenn aber auch nicht aus politischen Gründen...
In Vorbereitung dazu habe ich einiges gelesen - gerade weil es mal wieder in eine besonders fremde Kultur geht... Es geht nämlich in die Stadt des weltbekannten Klimaprotokolls - nach Kyoto.
Gebrauchsanweisung für Japan
^^^^^^^^^^
Daten
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Autor: Andreas Neuenkirchen
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-27632-0
Preis: 14,99€
Broschiert, 237 Seiten
Inhalt
^^^^
Den Bremer Andreas Neuenkirchen prägt seit jeher ein enges Verhältnis zu Japan. Der Journalist schreibt seit 1993 regelmäßig für diverse online und offline Medien über die japanische Gegenwartskultur und ist auch Autor diverser Sachbücher und Romane - alle mit Bezug zu Japan.
Entsprechend häufig ist er auch schon durchs Land gereist und lässt uns in seiner Gebrauchsanweisung für Japan an seinen ganz persönlichen Erfahrungen teilhaben - sei es mit dem Verhältnis der Japaner zu Ausländern oder sein es seine ganz persönlichen Reiseerfahrungen.
Denn er hat in Japan schon alles probiert - er war in diversen Vergnügungsparks und Einkaufszentren, er war bei einer Teezeremonie oder im Onsen, bekommt gezeigt, wie man im Schrein betet oder war in Tokio auf dem Fischmarkt usw.
Und mit seinen Erlebnissen bekommt man gleichzeitig einen kleinen Reiseführer und eine Einführung in die Japanische Kultur. Denn vielleicht wirkt es auf einen befremdlich, als Ausländer bei einem japanischen Lokal abgewiesen zu werden, obwohl es völlig leer ist - der Japaner aber macht sich Sorgen, weil er sich mit seinem Gast nicht gescheit unterhalten kann. Man könnte das befremdlich finden, in Japan ist das aber normaler Alltag,
Fazit
^^^^
Die Reihe der "Gebrauchsanweisungen" von Piper wird immer größer und bisher fand ich alle Bücher absolut toll, interessant oder spannend. Dieses hier hat jedoch die Superlative nochmal um eine Stufe nach oben gesetzt, weil es noch dazu sehr witzig und humorvoll vom Leben in Japan erzählt und dabei zeigt, wie Japaner häufig ticken. Dabei holt er zu einem gelungenen Rundumschlag aus. Er erzählt, was spannend anzuschauen ist und was nicht, er erzählt, wie man sich in einem Shintu-Schrein zu verhalten hat oder in einem Onsen, er berichtet aber auch über die Eigenheiten der Japanischen Politik in seinem leichten und humorvollen Stil - ein beeindruckend leicht zu lesendes Buch.
Und diese humorvolle Art vom Leben in Japan zu erzählen, macht einem nicht nur den Autor, sondern auch das Land irgendwie auf Anhieb sympathisch, denn er lässt einen bereits vor der Reise die mir bisher völlig fremde Kultur besser verstehen und vor allem sind dadurch Irritationen und mögliche Fettnäpfchen schonmal offengelegt.
Ich bin mir aber trotzdem sicher, dass noch das eine oder andere Fettnäpfchen in Japan auf mich warten wird - aber das ist ja der ganze Spaß am Reisen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wir haben ja ein gewisses Händchen für leicht durchgeknallte Reiseideen - unsere letzten 3 Reisen führten uns schließlich in die derzeit nicht allzu beliebten Reiseländer Israel, Ägypten und Russland. Und auch unsere nächste Reise wird etwas verrückt, wenn aber auch nicht aus politischen Gründen...
In Vorbereitung dazu habe ich einiges gelesen - gerade weil es mal wieder in eine besonders fremde Kultur geht... Es geht nämlich in die Stadt des weltbekannten Klimaprotokolls - nach Kyoto.
Gebrauchsanweisung für Japan
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Daten
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Autor: Andreas Neuenkirchen
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-27632-0
Preis: 14,99€
Broschiert, 237 Seiten
Inhalt
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Den Bremer Andreas Neuenkirchen prägt seit jeher ein enges Verhältnis zu Japan. Der Journalist schreibt seit 1993 regelmäßig für diverse online und offline Medien über die japanische Gegenwartskultur und ist auch Autor diverser Sachbücher und Romane - alle mit Bezug zu Japan.
Entsprechend häufig ist er auch schon durchs Land gereist und lässt uns in seiner Gebrauchsanweisung für Japan an seinen ganz persönlichen Erfahrungen teilhaben - sei es mit dem Verhältnis der Japaner zu Ausländern oder sein es seine ganz persönlichen Reiseerfahrungen.
Denn er hat in Japan schon alles probiert - er war in diversen Vergnügungsparks und Einkaufszentren, er war bei einer Teezeremonie oder im Onsen, bekommt gezeigt, wie man im Schrein betet oder war in Tokio auf dem Fischmarkt usw.
Und mit seinen Erlebnissen bekommt man gleichzeitig einen kleinen Reiseführer und eine Einführung in die Japanische Kultur. Denn vielleicht wirkt es auf einen befremdlich, als Ausländer bei einem japanischen Lokal abgewiesen zu werden, obwohl es völlig leer ist - der Japaner aber macht sich Sorgen, weil er sich mit seinem Gast nicht gescheit unterhalten kann. Man könnte das befremdlich finden, in Japan ist das aber normaler Alltag,
Fazit
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Die Reihe der "Gebrauchsanweisungen" von Piper wird immer größer und bisher fand ich alle Bücher absolut toll, interessant oder spannend. Dieses hier hat jedoch die Superlative nochmal um eine Stufe nach oben gesetzt, weil es noch dazu sehr witzig und humorvoll vom Leben in Japan erzählt und dabei zeigt, wie Japaner häufig ticken. Dabei holt er zu einem gelungenen Rundumschlag aus. Er erzählt, was spannend anzuschauen ist und was nicht, er erzählt, wie man sich in einem Shintu-Schrein zu verhalten hat oder in einem Onsen, er berichtet aber auch über die Eigenheiten der Japanischen Politik in seinem leichten und humorvollen Stil - ein beeindruckend leicht zu lesendes Buch.
Und diese humorvolle Art vom Leben in Japan zu erzählen, macht einem nicht nur den Autor, sondern auch das Land irgendwie auf Anhieb sympathisch, denn er lässt einen bereits vor der Reise die mir bisher völlig fremde Kultur besser verstehen und vor allem sind dadurch Irritationen und mögliche Fettnäpfchen schonmal offengelegt.
Ich bin mir aber trotzdem sicher, dass noch das eine oder andere Fettnäpfchen in Japan auf mich warten wird - aber das ist ja der ganze Spaß am Reisen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 23. März 2016
{Namibia - Kultur} Traveling in the Land of diamonds
Hallo Leute!
Wuaaaa, ich bin schon so aufgeregt - Mitte August geht es auf große Safari. Diesmal sind wir wieder mit der Schwiegermutter unterwegs (ich hab da echt ein sehr nettes Exemplar gefunden und viele Frauen glauben nicht, wie gut das funktionieren kann) und diesmal geht es in den tollen Süden Afrikas.
In Vorbereitung darauf habe ich mir wieder das eine oder andere Buch zugelegt... Quasi fürs Handgepäck. Doch auf dieses Buch war ich schon so gespannt, dass ich es schon vorher lesen musste...
Namibia fürs Handgepäck
^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Herausgeber: Hans-Ulrich Stauffer
Verlag: Unionsverlag
ISBN: 3293205534
Preis: 13,95€
Taschenbuch, 192 Seiten
Inhalt
^^^^^
Namibia - ein Land mit einer sehr bewegten Geschichte zwischen Kolonie und Tradition - zwischen "Zivilisation" und Nomadentum, zwischen Deutsch-Südwest und Etosha Nationalpark.
Hans-Ulrich Stauffer hat in seinem kleinen Kulturkompass 18 Kurzgeschichten zusammengestellt (bzw. Abschnitte aus größeren Büchern), die alle einen ganz unterschiedlichen Blick auf die Geschichte Namibias werfen.
So begleitet man Carmen Rohrbach etwa auf eine Safari zu den wilden Tieren des Landes, Helmut Sydow erzählt seine Geschichte als Diamantenhändler und Georg Brunold erzählt von den deutschen Hinterlassenschaften in Namibia. Mit Giselher Hoffmann wird eine Geschichte eines Wüstenstammes auf der Suche nach Wasser in der Wüste Kalahari erzählt. Dag Heinrichsen begibt sich von Swakopmund aus auf eine traditionelle Herrensafari.
Die Geschichten stammen aus ganz unterschiedlichen Zeiten und erzählen ganz unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen. Alle handeln von bestimmten Aspekten der namibischen Kultur und Geschichte.
Fazit
^^^^^
Ich bin schon ganz fürchterlich gespannt auf die ganzen Tiere und die Umgebung, die mir von hier aus so fremd erscheint. Ich war bisher erst einmal in Afrika aber in Ägypten gab es keine Giraffen - ich meine, wie cool ist das denn...
Die "unentbehrliche Ergänzung zum klassischen Reiseführer" steht auf einem kleinen Aufkleber auf dem Titelbild - das halte ich für ein bisschen zu viel des Guten. Es liest sich recht amüsant und geht in der Tat noch einmal ein Stückchen weiter. In den sehr persönlichen Erzählungen bekommt man schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns auf den rund 3000 km unseres kleinen Roundtrips erwarten könnte. Und ich muss sagen, meine Vorfreude wird immer größer. Unentbehrlich ist dieser "Kulturkompass" allerdings nicht - man wird sich dort auch so zurechtfinden.
Allerdings denke ich, dass es doch wichtig und interessant ist, gerade wenn man so wie wir das Land auf eigene Faust wirklich erkunden will, dass man sich vorher auch schonmal ordentlich auf das Land und seine Kultur vorbereitet.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wuaaaa, ich bin schon so aufgeregt - Mitte August geht es auf große Safari. Diesmal sind wir wieder mit der Schwiegermutter unterwegs (ich hab da echt ein sehr nettes Exemplar gefunden und viele Frauen glauben nicht, wie gut das funktionieren kann) und diesmal geht es in den tollen Süden Afrikas.
In Vorbereitung darauf habe ich mir wieder das eine oder andere Buch zugelegt... Quasi fürs Handgepäck. Doch auf dieses Buch war ich schon so gespannt, dass ich es schon vorher lesen musste...
Namibia fürs Handgepäck
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Daten
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Herausgeber: Hans-Ulrich Stauffer
Verlag: Unionsverlag
ISBN: 3293205534
Preis: 13,95€
Taschenbuch, 192 Seiten
Inhalt
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Namibia - ein Land mit einer sehr bewegten Geschichte zwischen Kolonie und Tradition - zwischen "Zivilisation" und Nomadentum, zwischen Deutsch-Südwest und Etosha Nationalpark.
Hans-Ulrich Stauffer hat in seinem kleinen Kulturkompass 18 Kurzgeschichten zusammengestellt (bzw. Abschnitte aus größeren Büchern), die alle einen ganz unterschiedlichen Blick auf die Geschichte Namibias werfen.
So begleitet man Carmen Rohrbach etwa auf eine Safari zu den wilden Tieren des Landes, Helmut Sydow erzählt seine Geschichte als Diamantenhändler und Georg Brunold erzählt von den deutschen Hinterlassenschaften in Namibia. Mit Giselher Hoffmann wird eine Geschichte eines Wüstenstammes auf der Suche nach Wasser in der Wüste Kalahari erzählt. Dag Heinrichsen begibt sich von Swakopmund aus auf eine traditionelle Herrensafari.
Die Geschichten stammen aus ganz unterschiedlichen Zeiten und erzählen ganz unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen. Alle handeln von bestimmten Aspekten der namibischen Kultur und Geschichte.
Fazit
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Ich bin schon ganz fürchterlich gespannt auf die ganzen Tiere und die Umgebung, die mir von hier aus so fremd erscheint. Ich war bisher erst einmal in Afrika aber in Ägypten gab es keine Giraffen - ich meine, wie cool ist das denn...
Die "unentbehrliche Ergänzung zum klassischen Reiseführer" steht auf einem kleinen Aufkleber auf dem Titelbild - das halte ich für ein bisschen zu viel des Guten. Es liest sich recht amüsant und geht in der Tat noch einmal ein Stückchen weiter. In den sehr persönlichen Erzählungen bekommt man schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns auf den rund 3000 km unseres kleinen Roundtrips erwarten könnte. Und ich muss sagen, meine Vorfreude wird immer größer. Unentbehrlich ist dieser "Kulturkompass" allerdings nicht - man wird sich dort auch so zurechtfinden.
Allerdings denke ich, dass es doch wichtig und interessant ist, gerade wenn man so wie wir das Land auf eigene Faust wirklich erkunden will, dass man sich vorher auch schonmal ordentlich auf das Land und seine Kultur vorbereitet.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 14. März 2016
{Österreich - Ötscher - Wandern} Endlich wieder Saisonbeginn
Hallo Leute!
Im Grunde mag ich den Winter ja. Aber jetzt wird es endlich wieder Frühjahr und die Tage werden länger - darum ist es endlich wieder Zeit, raus aus Wien zu fahren und die Natur zu erkunden... Der Ötscher ist mit dem Auto für einen Tagesausflug jederzeit bereit...
Ötscher - Mariazell
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Daten
^^^^
Autor: Franz Hauleitner
Verlag: Rother Wanderführer
ISBN: 3763340262
Preis: 14,90€
Taschenbuch, 208 Seiten
Inhalt
^^^^
Das Buch beinhaltet in seiner neuesten Auflage 66 Touren aller Schwierigkeiten - vom kleinen Spaziergang bis zum strammen Tagesmarsch. Geordnet sind die Touren in die Kategorien blau (leicht), rot (mittel) und schwarz (schwer) - übrigens auch in Absteigender Häufigkeit. Die Touren in diesem Buch sind mit Wegzeiten zwischen 2 Stunden und 2 Tagen angegeben (wobei es nur eine Mehrtagestour gibt). Dabei ist bei rot schon etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Das machen wir eher selten, denn uns geht es hauptsächlich um die Natur und weniger darum, uns völlig zu verausgaben.
Eine Besonderheit aller neueren Rother Wanderführer ist, dass man sich die Wegpunkte als GPS-Datei herunterladen kann. Mit der entsprechenden App braucht man dann das Kartenmaterial gar nicht mehr, sondern man kann sich vom Smartphone navigieren lassen. Wir haben die Daten immer für den Notfall dabei und verlassen uns dann doch lieber auf das Papier (ein bisschen konservativ darf man als Wanderer ja wohl sein...).
Nach einer ausführlichen Einleitung über die Benutzung des Buches, über die Region usw. bekommt man zunächst einen guten Einblick, auf was man sich so einlässt. Dazu kommen netterweise auch zahlreiche Adressen und Telefonnummern, etwa vom Alpenverein, aber auch von diversen Berghütten, Restaurants usw. Auch das Thema Klima wird hier kurz umrissen.
Dann erfolgt die Beschreibung der Routen, die nach den Abschnitten der Region und dann in sich nach Schwierigkeit geordnet sind. Jede Route wird mit einem kurzen Überblick eingeleitet. Anschließend gibt es Daten zum Ausgangs- und Endpunkt, Varianten und EInkehrmöglichkeiten. Leider ist die Region durch die ÖBB nicht besonders gut erschlossen, weshalb viele Routen nicht an den ÖPNV angeschlossen sind - das ist in anderen Regionen (Schneeberg, Weinviertel usw.) wesentlich besser.
Danach erfolgt eine Bebilderte Beschreibung der Route, wobei die Qualität der Beschilderung sich auch stark von Route zu Route unterscheidet.
Zu jeder Route gibt es ein Höhenprofil mit Gehzeiten und Kilometerangaben. Anhand dessen können auch Anfänger relativ gut einschätzen, was sie sich zumuten. Dazu kommt eine kleine Karte, die die Route zeigt - eine zusätzliche Wanderkarte und/oder der Download der GPS Punkte sind aber klar empfohlen. Die Karte zeigt zwar alles, aber eben auch extrem klein.
Fazit
^^^^
Wir haben uns am vergangenen Wochenende entschieden, anstatt einer langen Tour gleich zwei blaue Touren rund um Mariazell zu machen. Alle 66 Touren wird wohl kaum einer machen, es sei denn, er lebt in der Gegend - von Wien aus gibt es so viele andere spannende Wandergebiete, dass wir am Ende von den 66 Touren vielleicht 6-7 schaffen werden.
Und natürlich war dieser schöne, kompakte Wanderführer wieder mit dabei - die GPS-Daten waren in die entsprechende App auf das Smartphone geladen - konnte nix passieren.
Wir waren mit beiden Routen doch recht zufrieden - schöne Spaziergänge, bei denen wir jeweils wieder zum Auto zurückkamen - leider hat das ja wie schon gesagt diesmal mit den Öffentlichen eher suboptimal geklappt, weil die Region nicht so gut erschlossen ist wie andere Gebiete in Niederösterreich.
Die Routenvorschläge bieten eine sehr gute Rother Qualität - natürlich kann sich da relativ schnell auch mal was ändern, die Route ungenau werden - aber das ist ja gerade das, was das Wandern ausmacht...Bei unseren Routen hats geklappt und wir werden mit dem "Rother Ötscher" sicher bald wieder losziehen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Im Grunde mag ich den Winter ja. Aber jetzt wird es endlich wieder Frühjahr und die Tage werden länger - darum ist es endlich wieder Zeit, raus aus Wien zu fahren und die Natur zu erkunden... Der Ötscher ist mit dem Auto für einen Tagesausflug jederzeit bereit...
Ötscher - Mariazell
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Daten
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Autor: Franz Hauleitner
Verlag: Rother Wanderführer
ISBN: 3763340262
Preis: 14,90€
Taschenbuch, 208 Seiten
Inhalt
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Das Buch beinhaltet in seiner neuesten Auflage 66 Touren aller Schwierigkeiten - vom kleinen Spaziergang bis zum strammen Tagesmarsch. Geordnet sind die Touren in die Kategorien blau (leicht), rot (mittel) und schwarz (schwer) - übrigens auch in Absteigender Häufigkeit. Die Touren in diesem Buch sind mit Wegzeiten zwischen 2 Stunden und 2 Tagen angegeben (wobei es nur eine Mehrtagestour gibt). Dabei ist bei rot schon etwas Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Das machen wir eher selten, denn uns geht es hauptsächlich um die Natur und weniger darum, uns völlig zu verausgaben.
Eine Besonderheit aller neueren Rother Wanderführer ist, dass man sich die Wegpunkte als GPS-Datei herunterladen kann. Mit der entsprechenden App braucht man dann das Kartenmaterial gar nicht mehr, sondern man kann sich vom Smartphone navigieren lassen. Wir haben die Daten immer für den Notfall dabei und verlassen uns dann doch lieber auf das Papier (ein bisschen konservativ darf man als Wanderer ja wohl sein...).
Nach einer ausführlichen Einleitung über die Benutzung des Buches, über die Region usw. bekommt man zunächst einen guten Einblick, auf was man sich so einlässt. Dazu kommen netterweise auch zahlreiche Adressen und Telefonnummern, etwa vom Alpenverein, aber auch von diversen Berghütten, Restaurants usw. Auch das Thema Klima wird hier kurz umrissen.
Dann erfolgt die Beschreibung der Routen, die nach den Abschnitten der Region und dann in sich nach Schwierigkeit geordnet sind. Jede Route wird mit einem kurzen Überblick eingeleitet. Anschließend gibt es Daten zum Ausgangs- und Endpunkt, Varianten und EInkehrmöglichkeiten. Leider ist die Region durch die ÖBB nicht besonders gut erschlossen, weshalb viele Routen nicht an den ÖPNV angeschlossen sind - das ist in anderen Regionen (Schneeberg, Weinviertel usw.) wesentlich besser.
Danach erfolgt eine Bebilderte Beschreibung der Route, wobei die Qualität der Beschilderung sich auch stark von Route zu Route unterscheidet.
Zu jeder Route gibt es ein Höhenprofil mit Gehzeiten und Kilometerangaben. Anhand dessen können auch Anfänger relativ gut einschätzen, was sie sich zumuten. Dazu kommt eine kleine Karte, die die Route zeigt - eine zusätzliche Wanderkarte und/oder der Download der GPS Punkte sind aber klar empfohlen. Die Karte zeigt zwar alles, aber eben auch extrem klein.
Fazit
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Wir haben uns am vergangenen Wochenende entschieden, anstatt einer langen Tour gleich zwei blaue Touren rund um Mariazell zu machen. Alle 66 Touren wird wohl kaum einer machen, es sei denn, er lebt in der Gegend - von Wien aus gibt es so viele andere spannende Wandergebiete, dass wir am Ende von den 66 Touren vielleicht 6-7 schaffen werden.
Und natürlich war dieser schöne, kompakte Wanderführer wieder mit dabei - die GPS-Daten waren in die entsprechende App auf das Smartphone geladen - konnte nix passieren.
Wir waren mit beiden Routen doch recht zufrieden - schöne Spaziergänge, bei denen wir jeweils wieder zum Auto zurückkamen - leider hat das ja wie schon gesagt diesmal mit den Öffentlichen eher suboptimal geklappt, weil die Region nicht so gut erschlossen ist wie andere Gebiete in Niederösterreich.
Die Routenvorschläge bieten eine sehr gute Rother Qualität - natürlich kann sich da relativ schnell auch mal was ändern, die Route ungenau werden - aber das ist ja gerade das, was das Wandern ausmacht...Bei unseren Routen hats geklappt und wir werden mit dem "Rother Ötscher" sicher bald wieder losziehen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 9. März 2016
{Rom - Italien - Inspiration} Ich freu mich schon auf Bella Roma
Hallo Leute!
Rom ist für mich eine der schönsten und quirligsten Städte der Welt. Leider ist mein letzter Besuch nun schon 13 Jahre zurück - nach dem Abitur mit dem Rucksack. Und jetzt, im Mai ist es endlich wieder so weit. Nachdem 2010 unser Trip wegen Schnees ausfallen musste (Flughafen Frankfurt wurde komplett gesperrt), haben wir diesmal unseren Trip für Mai geplant...
Und weil man sich auch das eine oder andere neue anschauen möchte, habe ich mir schon einige - mehr oder weniger klassische - Reisebücher zugelegt...
111 Orte in Rom, die man gesehen haben muss
^^^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Autorin: Annett Klingner
Verlag: Emons
ISBN: 978-3-95451-219-5
Preis: 14,95€
Broschiert, 240 Seiten
Inhalt
^^^^^^
111 Orte in Rom entführt einen schon von zu Hause zu den tollsten mehr oder weniger bekannten Plätzen in Rom - egal ob Plätze oder Eisdielen, egal ob Kirchen oder Museen.
Jeder dieser 111 Orte innerhalb der römischen Stadtgrenzen wird ausführlich auf einer Doppelseite vorgestellt - ein ausführlicher Text sowie ein großformatiges Bild. Dazu gehören auch die wichtigsten Daten, also wie man hinkommt, Adresse, Öffnungszeiten und auch wie man hineinkommt, wo man sich etwa für Führungen anmeldet usw.
Die Beschreibungen sind dabei wesentlich ausführlicher und auch lehrreicher als die aus so manchem Reiseführer. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass 110000 Muslime in Rom leben (Stand wohl 2015). Solche kleinen, informativen Fakten machen nicht nur schlau, sondern die Texte lesen sich auch dazu sehr angenehm.
Zu den bekannten Orten - etwa die Nekropole des Petersdoms oder den Pasetto (den spätestens seit Illuminati jedes Kind kennt) gesellen sich auch eher unbekannte Schätzchen, die einen Romtrip bereichern - etwa Klein-London.
Fazit
^^^^^
Das Buch ist Teil der 111 Orte Reihe aus dem Emons Verlag, die ich bei meinen Reisen schon sehr zu schätzen gelernt habe.
Gerade Rom ist eine Stadt, die doch sehr von ihrem Tourismus lebt. Daher gibt es nichts besseres als Orte, die vielleicht ein bisschen weniger bekannt sind und nicht ihren Einzug in jeden der zahllosen Reiseführer gefunden haben.
Die Beschreibungen sind weniger kondensiert geschrieben als in einem klassischen Reiseführer. Dadurch sind sie wesentlich eingängiger und bleiben zumindest bei mir leichter im Kopf.
Das Buch bietet spannende Einblicke, die auf jeden Fall in unsere Reise mit einfließen werden. Allerdings muss man sich unter dem Buch keinen klassischen Reiseführer erwarten - mit Landkarte und anderen Reisetipps. Man muss ihn viel mehr als 111 Anregungen für eine wirklich spannende Reise ansehen.
Ich freue mich drauf, das alles bald auch live zu sehen...
Von mir bekommt das Buch daher klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Rom ist für mich eine der schönsten und quirligsten Städte der Welt. Leider ist mein letzter Besuch nun schon 13 Jahre zurück - nach dem Abitur mit dem Rucksack. Und jetzt, im Mai ist es endlich wieder so weit. Nachdem 2010 unser Trip wegen Schnees ausfallen musste (Flughafen Frankfurt wurde komplett gesperrt), haben wir diesmal unseren Trip für Mai geplant...
Und weil man sich auch das eine oder andere neue anschauen möchte, habe ich mir schon einige - mehr oder weniger klassische - Reisebücher zugelegt...
111 Orte in Rom, die man gesehen haben muss
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Daten
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Autorin: Annett Klingner
Verlag: Emons
ISBN: 978-3-95451-219-5
Preis: 14,95€
Broschiert, 240 Seiten
Inhalt
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111 Orte in Rom entführt einen schon von zu Hause zu den tollsten mehr oder weniger bekannten Plätzen in Rom - egal ob Plätze oder Eisdielen, egal ob Kirchen oder Museen.
Jeder dieser 111 Orte innerhalb der römischen Stadtgrenzen wird ausführlich auf einer Doppelseite vorgestellt - ein ausführlicher Text sowie ein großformatiges Bild. Dazu gehören auch die wichtigsten Daten, also wie man hinkommt, Adresse, Öffnungszeiten und auch wie man hineinkommt, wo man sich etwa für Führungen anmeldet usw.
Die Beschreibungen sind dabei wesentlich ausführlicher und auch lehrreicher als die aus so manchem Reiseführer. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass 110000 Muslime in Rom leben (Stand wohl 2015). Solche kleinen, informativen Fakten machen nicht nur schlau, sondern die Texte lesen sich auch dazu sehr angenehm.
Zu den bekannten Orten - etwa die Nekropole des Petersdoms oder den Pasetto (den spätestens seit Illuminati jedes Kind kennt) gesellen sich auch eher unbekannte Schätzchen, die einen Romtrip bereichern - etwa Klein-London.
Fazit
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Das Buch ist Teil der 111 Orte Reihe aus dem Emons Verlag, die ich bei meinen Reisen schon sehr zu schätzen gelernt habe.
Gerade Rom ist eine Stadt, die doch sehr von ihrem Tourismus lebt. Daher gibt es nichts besseres als Orte, die vielleicht ein bisschen weniger bekannt sind und nicht ihren Einzug in jeden der zahllosen Reiseführer gefunden haben.
Die Beschreibungen sind weniger kondensiert geschrieben als in einem klassischen Reiseführer. Dadurch sind sie wesentlich eingängiger und bleiben zumindest bei mir leichter im Kopf.
Das Buch bietet spannende Einblicke, die auf jeden Fall in unsere Reise mit einfließen werden. Allerdings muss man sich unter dem Buch keinen klassischen Reiseführer erwarten - mit Landkarte und anderen Reisetipps. Man muss ihn viel mehr als 111 Anregungen für eine wirklich spannende Reise ansehen.
Ich freue mich drauf, das alles bald auch live zu sehen...
Von mir bekommt das Buch daher klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Samstag, 27. Februar 2016
{Japan - Sprachführer} Ich übe schonmal...
Hallo Leute!
Große Abenteuer stehen an - im Mai gehts nach Rom (gut, nicht so spannend), im September gehts nach Namibia und vorher noch, Ende Juni, steht ein kleiner Japantrip an... Und dafür wird schon fleißig geübt.
Langenscheidt Sprachführer Japanisch
^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Verlag: Langenscheidt
ISBN: 3468221932
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
^^^^^
Das Buch ist ähnlich aufgebaut wie alle anderen Sprachführer von Langenscheidt. Es liefert die wichtigsten Sätze für die Reise (inklusive Japanischer Schreibweise mit Umschrift).
Zunächst gibt es eine kleine Einführung in die japanische Grammattik und die Kultur. Dann folgen die wichtigsten Sätze aus den Reiserelevanten Kategorien:
An- und Weiterreise
Erste Kontakte
Übernachten
Essen & Trinken
Unterwegs in der Stadt
Einkaufen
Aktivitäten
Ernstfall
Zeit & Wetter
Zu jedem Kapitel gibt es zunächst die wichtigsten Sätze zusammengefasst und anschließend gibt es noch ein kleines Wörterbuch zu unterschiedlichen Unterkategorien. Am Ende folgt ein weiteres Reisewörterbuch mit den wichtigsten Begriffen in alphabetischer Reihenfolge.
Fazit
^^^^^
Ich persönlich liebe solche Sprachführer und brauche für jede Reise einen - er hat mir schon das eine oder andere mal beim Verhandeln um einen Taxipreis oder ähnlichem geholfen aber ich finde es auch immer cool, wenn man so einfache Worte wie "Danke" und "Bitte" in der Landessprache kann - da freuen sich alle (außer Franzosen).
Gerade in Japan ist die Verständigung manchmal schwierig (sogar die Schrift ist ganz anders) - umso schwerer wird es, z.B. das Herrenklo vom Damenklo zu unterscheiden (ich hoffe da mal auf eine ähnliche Symbolik wie bei uns. Die Auswahl der Sätze ist jedenfalls absolut Reisetauglich. Perfekt japanisch spricht man dann zwar nicht, aber es reicht, um sich einigermaßen vernünftig durchschlagen zu können.
Besonders praktisch ist schon einmal, dass man zu dem Kauf einen gratis E-Book-Download bekommt. Das Format ist zwar absolut Handtaschentauglich, ich habe aber schon in Russland ganz gute Erfahrungen gemacht, indem ich mir das E Book einfach auf mein Smartphone geladen habe - das Buch blieb im Hotel. So kann man beispielsweise auch direkt die Suchoption nutzen und findet so schnell das, was man braucht.
Ein kleines bisschen negativ ist mir allerdings das gleiche aufgefallen, was ich schon bei dem Russlandsprachführer aus der selben Reihe kritisiert habe. Der Einband schützt das Buch zwar gut (Kunststoff), beim vielen aus der Hosentasche ziehen blättert aber die Farbe ein bisschen ab. Gut, das wird mir nicht passieren, ich habe unterwegs ja dann das Smartphone in der Tasche, aber trotzdem fand ich das beim Russlandbuch nicht besonders schön.
In diesem Sinne
Eure Anke
Große Abenteuer stehen an - im Mai gehts nach Rom (gut, nicht so spannend), im September gehts nach Namibia und vorher noch, Ende Juni, steht ein kleiner Japantrip an... Und dafür wird schon fleißig geübt.
Langenscheidt Sprachführer Japanisch
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Daten
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Verlag: Langenscheidt
ISBN: 3468221932
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 256 Seiten
Inhalt
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Das Buch ist ähnlich aufgebaut wie alle anderen Sprachführer von Langenscheidt. Es liefert die wichtigsten Sätze für die Reise (inklusive Japanischer Schreibweise mit Umschrift).
Zunächst gibt es eine kleine Einführung in die japanische Grammattik und die Kultur. Dann folgen die wichtigsten Sätze aus den Reiserelevanten Kategorien:
An- und Weiterreise
Erste Kontakte
Übernachten
Essen & Trinken
Unterwegs in der Stadt
Einkaufen
Aktivitäten
Ernstfall
Zeit & Wetter
Zu jedem Kapitel gibt es zunächst die wichtigsten Sätze zusammengefasst und anschließend gibt es noch ein kleines Wörterbuch zu unterschiedlichen Unterkategorien. Am Ende folgt ein weiteres Reisewörterbuch mit den wichtigsten Begriffen in alphabetischer Reihenfolge.
Fazit
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Ich persönlich liebe solche Sprachführer und brauche für jede Reise einen - er hat mir schon das eine oder andere mal beim Verhandeln um einen Taxipreis oder ähnlichem geholfen aber ich finde es auch immer cool, wenn man so einfache Worte wie "Danke" und "Bitte" in der Landessprache kann - da freuen sich alle (außer Franzosen).
Gerade in Japan ist die Verständigung manchmal schwierig (sogar die Schrift ist ganz anders) - umso schwerer wird es, z.B. das Herrenklo vom Damenklo zu unterscheiden (ich hoffe da mal auf eine ähnliche Symbolik wie bei uns. Die Auswahl der Sätze ist jedenfalls absolut Reisetauglich. Perfekt japanisch spricht man dann zwar nicht, aber es reicht, um sich einigermaßen vernünftig durchschlagen zu können.
Besonders praktisch ist schon einmal, dass man zu dem Kauf einen gratis E-Book-Download bekommt. Das Format ist zwar absolut Handtaschentauglich, ich habe aber schon in Russland ganz gute Erfahrungen gemacht, indem ich mir das E Book einfach auf mein Smartphone geladen habe - das Buch blieb im Hotel. So kann man beispielsweise auch direkt die Suchoption nutzen und findet so schnell das, was man braucht.
Ein kleines bisschen negativ ist mir allerdings das gleiche aufgefallen, was ich schon bei dem Russlandsprachführer aus der selben Reihe kritisiert habe. Der Einband schützt das Buch zwar gut (Kunststoff), beim vielen aus der Hosentasche ziehen blättert aber die Farbe ein bisschen ab. Gut, das wird mir nicht passieren, ich habe unterwegs ja dann das Smartphone in der Tasche, aber trotzdem fand ich das beim Russlandbuch nicht besonders schön.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 8. Februar 2016
{Israel - Reisebuch - Trekking} Ganz Israel ohne Geld
Hallo Leute!
Heute darf ich euch mal wieder ein ganz spannendes Reiseabenteuer vorstellen.
Israel Trail mit Herz
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Daten
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Autor: Christian Seebauer
Verlag: SCM
ISBN: 3775157069
Preis: 19,95€
gebundenes Buch, 320 Seiten
Inhalt
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Christian Seebauer geht die Herausforderung seines Lebens ein - in 7 Wochen will er 1000 km den Israel National Trail gehen. Einmal quer durch die Wüste, nur mit dem Nötigsten im Gepäck und vor allem, ohne dabei Geld auszugeben.
Dabei ist er natürlich auf Hilfe angewiesen. Und dabei erlebt er, wie man jeden Tag Barrieren überspringt, sei es religiös, kulturell oder sprachlich. Dabei macht Christian sämtlichen Ballast ab, der gesamte Alltag gerät in den Hintergrund.
Auch die spannenden Begegnungen, die jeden Tag auf ihn zukommen. Er trifft nicht nur auf orthodoxe Juden wie Zwi, der mit ihm über deutsche Politik diskutiert.
Irgendwann eilt ihm sogar schon ein gewisser Ruf voraus - der "Crazy German". Und so wird er sogar zum Teil schon erwartet. Oder Levi, ein anderer Wanderer, gibt Christian sein Wasser ab, ein junges Pärchen schenkt ihm am See Genezareth eine Tafel Milka Schokolade und er malt mit Kindern in einem Kibuz, lernt einen US-Veteranen kennen, der aufgrund seiner Posttraumatischen Belastungsstörungen in der Wüste nach Gott sucht. Jeder dieser Begegnungen darf sich mit einer Unterschrift auf seiner Trekkinghose verewigen.
Er hat auf dem Trek geweint und gelacht und eigentlich alle Facetten von Emotionen durchgemacht - Euphorie, Verzweiflung, Liebe, Begeisterung, Tränen und Lachen.
Fazit
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Welch ein Abenteuer - dafür braucht man schon Mut. Schließlich weiß er nicht, ob er am nächsten Tag etwas zu Essen bekommt oder einen Schlafplatz. Selbst die Wasserversorgung ist bei seinen Wanderungen durch die Wüste Israels nicht gesichert.
Doch die Gastfreundschaft der Menschen entlang des National Trail ist enorm, fast schon berührend. Es gelingt ihm dabei, alles Belastende hinter sich zu lassen und nur noch im "Jetzt" zu leben. "Mit Herz", so heißt der Untertitel des Buches. Und es gelingt dem Autor tatsächlich, dieses Herz in jeder Zeile zu transportieren.
Von mir als Israelfan (ich war 2014 dort) gibt es für dieses tolle Buch von mir klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute darf ich euch mal wieder ein ganz spannendes Reiseabenteuer vorstellen.
Israel Trail mit Herz
^^^^^^^^^^
Daten
^^^^
Autor: Christian Seebauer
Verlag: SCM
ISBN: 3775157069
Preis: 19,95€
gebundenes Buch, 320 Seiten
Inhalt
^^^^
Christian Seebauer geht die Herausforderung seines Lebens ein - in 7 Wochen will er 1000 km den Israel National Trail gehen. Einmal quer durch die Wüste, nur mit dem Nötigsten im Gepäck und vor allem, ohne dabei Geld auszugeben.
Dabei ist er natürlich auf Hilfe angewiesen. Und dabei erlebt er, wie man jeden Tag Barrieren überspringt, sei es religiös, kulturell oder sprachlich. Dabei macht Christian sämtlichen Ballast ab, der gesamte Alltag gerät in den Hintergrund.
Auch die spannenden Begegnungen, die jeden Tag auf ihn zukommen. Er trifft nicht nur auf orthodoxe Juden wie Zwi, der mit ihm über deutsche Politik diskutiert.
Irgendwann eilt ihm sogar schon ein gewisser Ruf voraus - der "Crazy German". Und so wird er sogar zum Teil schon erwartet. Oder Levi, ein anderer Wanderer, gibt Christian sein Wasser ab, ein junges Pärchen schenkt ihm am See Genezareth eine Tafel Milka Schokolade und er malt mit Kindern in einem Kibuz, lernt einen US-Veteranen kennen, der aufgrund seiner Posttraumatischen Belastungsstörungen in der Wüste nach Gott sucht. Jeder dieser Begegnungen darf sich mit einer Unterschrift auf seiner Trekkinghose verewigen.
Er hat auf dem Trek geweint und gelacht und eigentlich alle Facetten von Emotionen durchgemacht - Euphorie, Verzweiflung, Liebe, Begeisterung, Tränen und Lachen.
Fazit
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Welch ein Abenteuer - dafür braucht man schon Mut. Schließlich weiß er nicht, ob er am nächsten Tag etwas zu Essen bekommt oder einen Schlafplatz. Selbst die Wasserversorgung ist bei seinen Wanderungen durch die Wüste Israels nicht gesichert.
Doch die Gastfreundschaft der Menschen entlang des National Trail ist enorm, fast schon berührend. Es gelingt ihm dabei, alles Belastende hinter sich zu lassen und nur noch im "Jetzt" zu leben. "Mit Herz", so heißt der Untertitel des Buches. Und es gelingt dem Autor tatsächlich, dieses Herz in jeder Zeile zu transportieren.
Von mir als Israelfan (ich war 2014 dort) gibt es für dieses tolle Buch von mir klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Samstag, 6. Februar 2016
{Russland - Reisebuch - Reiseplanung} Eine gute Vorbereitung...
Hallo Leute!
Bei einem Citytrip ist eines immer besonders wichtig: eine gute Planung. Noch nie kam mir das so wichtig vor, wie bei meinem Citytrip on the Rocks für St. Petersburg.
Top 10 St. Petersburg
^^^^^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Autor: Marc Bennetts
Verlag: Dorling Kindersley
ISBN: 3831017964
Preis: 9,95€
Broschiert, 128 Seiten
Inhalt
^^^^^
Die Top 10 Reiseführer sind für mich eine ganz spezielle Form, die einem die Top Locations der Stadt in 10er Listen vorstellt.
Als erstes werden die 10 Highlights der Stadt vorgestellt - darunter der Newski Prospekt, die Eremitage und die Peter-und-Paul-Festung. Diese Highlights werden meist auf 2-3 Doppelseiten mit Bildern gezeigt und sind an sich wieder in kleinere 10er Einheiten unterteilt. So verpasst man keine Highlights, alle sind in kleinen Absätzen vorgestellt.
Ergänzt werden die Listen durch Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreise sowie einem Verweis auf den Faltplan.
Auch der Rest des Reiseführers ist in 10er Listen eingeteilt - so werden die Top 10 Museen (natürlich die, die noch nicht unter den Highlights vorgestellt sind) aber auch die 10 wichtigsten Fakten der Geschichte St. Petersburgs oder die Top 10 Souvenirs vorgestellt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für Kinder oder die 10 bekanntesten Schriftsteller.
Auch die Reisetipps werden in 10er Listen beschrieben - Reisevorbereitung, die 10 Top-Restaurants oder 10 Shoppingtipps.
Außerdem gibt es noch einen Cityplan zum rausnehmen.
Fazit
^^^^^^
Ich mag die Top 10 Reiseführer besonders für die Reiseplanung, denn mit den Listen werden sämtliche Highlights der Stadt vorgestellt, so dass man nichts verpassen kann. Kurz und knapp werden diese Highlights vorgestellt, egal ob Restaurants oder Museen oder die wichtigsten Sehenswürdigkeiten innerhalb der Eremitage. Für die Planung ist außerdem besonders schön, dass das Bildmaterial besonders ausführlich ergänzt wird. So bekommt man schon einen ganz guten Einblick in das bekommt, was einen erwartet.
Die Listen sind alle fundiert und decken auch die tatsächlichen Highlights der Stadt ganz gut ab.
Für unterwegs fehlt mir das eine oder andere. Sehr positiv ist auf jeden Fall, dass viele der Top10 Listen lokal begrenzt sind, so dass man gleich alle Highlights an einem Tag abhaken kann. Für meinen Geschmack sind die Beschreibungen etwas knapp (was allerdings sicher Geschmackssache ist). Sehr schön ist, dass man einen schönen Faltplan dazu bekommt.
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Bei einem Citytrip ist eines immer besonders wichtig: eine gute Planung. Noch nie kam mir das so wichtig vor, wie bei meinem Citytrip on the Rocks für St. Petersburg.
Top 10 St. Petersburg
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Daten
^^^^^
Autor: Marc Bennetts
Verlag: Dorling Kindersley
ISBN: 3831017964
Preis: 9,95€
Broschiert, 128 Seiten
Inhalt
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Die Top 10 Reiseführer sind für mich eine ganz spezielle Form, die einem die Top Locations der Stadt in 10er Listen vorstellt.
Als erstes werden die 10 Highlights der Stadt vorgestellt - darunter der Newski Prospekt, die Eremitage und die Peter-und-Paul-Festung. Diese Highlights werden meist auf 2-3 Doppelseiten mit Bildern gezeigt und sind an sich wieder in kleinere 10er Einheiten unterteilt. So verpasst man keine Highlights, alle sind in kleinen Absätzen vorgestellt.
Ergänzt werden die Listen durch Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreise sowie einem Verweis auf den Faltplan.
Auch der Rest des Reiseführers ist in 10er Listen eingeteilt - so werden die Top 10 Museen (natürlich die, die noch nicht unter den Highlights vorgestellt sind) aber auch die 10 wichtigsten Fakten der Geschichte St. Petersburgs oder die Top 10 Souvenirs vorgestellt, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für Kinder oder die 10 bekanntesten Schriftsteller.
Auch die Reisetipps werden in 10er Listen beschrieben - Reisevorbereitung, die 10 Top-Restaurants oder 10 Shoppingtipps.
Außerdem gibt es noch einen Cityplan zum rausnehmen.
Fazit
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Ich mag die Top 10 Reiseführer besonders für die Reiseplanung, denn mit den Listen werden sämtliche Highlights der Stadt vorgestellt, so dass man nichts verpassen kann. Kurz und knapp werden diese Highlights vorgestellt, egal ob Restaurants oder Museen oder die wichtigsten Sehenswürdigkeiten innerhalb der Eremitage. Für die Planung ist außerdem besonders schön, dass das Bildmaterial besonders ausführlich ergänzt wird. So bekommt man schon einen ganz guten Einblick in das bekommt, was einen erwartet.
Die Listen sind alle fundiert und decken auch die tatsächlichen Highlights der Stadt ganz gut ab.
Für unterwegs fehlt mir das eine oder andere. Sehr positiv ist auf jeden Fall, dass viele der Top10 Listen lokal begrenzt sind, so dass man gleich alle Highlights an einem Tag abhaken kann. Für meinen Geschmack sind die Beschreibungen etwas knapp (was allerdings sicher Geschmackssache ist). Sehr schön ist, dass man einen schönen Faltplan dazu bekommt.
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 1. Februar 2016
{Russland - St. Petersburg - Reisebuch} Diesmal weniger überzeugend als sonst
Hallo Leute!
Normalerweise bin ich ja der größte Fan der Michael Müller Reiseführer - immer ausführlich, exakt und aktuell. Diesmal aber, muss ich sagen, war ich ein bisschen enttäuscht.
MM St. Petersburg
^^^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Autor: Marcus X. Schmid
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-95654-009-7
Preis: 17,95€
Broschiert, 264 Seiten
Inhalt
^^^^^
Der Reiseführer orientiert sich im wesentlichen anhand von 7 Touren, die den Reisenden zu den wichtigsten Orten der Stadt führen:
1. Tour: Newskij-Prospekt
2. Tour: Zwischen Erlöserkirche, Sommergarten und Schlossplatz
3. Tour: Auf dem Weg zum Smolnyj
4. Tour: In Dostojewskijs Revier
5. Tour: Zwischen Sennaja-Platz, Mariinskij und Ehernem Reiter
6. Tour: Wassiljewskij Insel
7. Tour: Petrograder Insel
Die Touren werden ausgiebig durch Restauranttipps ergänzt, die man entlang des Weges bzw. in der Nähe finden kann. Natürlich gibt es auch ausgiebige Farbfotos - allerdings größtenteils aus dem Sommer. Das bedeutet für Winterreisende manchmal auch ein kleines Umdenken - das schaut nämlich dann doch irgendwie ganz anders aus.
Dem Ganzen werden ausführlich praktische Informationen, Literaturtipps und historische Hintergründe zusammengefasst.
Den Touren nachgestellt werden weitere Ziele innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets vorgestellt, etwa ein Trip zum nahegelegenen Katharinenpalast, der den Nachbau des legendären Bernsteinzimmers enthält.
Zum Buch gehört außerdem ein Faltplan und eine offline-App, anhand derer man die Touren gehen kann.
Die Vorstellungen sind solide, Adressen und Eintrittspreise sind selbstverständlich enthalten.
Fazit
^^^^
Nun, die wahren Qualitäten eines Reiseführers kommen ja immer erst zur Geltung, wenn man ihn mit einem anderen vergleicht. Und war ich in Ägypten noch so angetan von der Exaktheit der Beschreibungen, die teils so ins Detail gingen, dass man gar keinen weiteren Guide mehr brauchte, stolperte ich hier immer mal wieder über Verweise zu einem (natürlich kostenpflichtigen) Audioguide. Exakte Beschreibungen etwa von der Eremitage fehlen - gerade die wären aber im Vorhinein von Vorteil gewesen um den Weg durch die gigantische Ausstellung ungefähr zu planen (innerhalb von einem Tag schafft man die ohnehin nicht). Der Lonely Planet war hier im Vergleich wesentlich genauer.
Auch ein bisschen merkwürdig empfand ich die strikte Ordnung nach Stadtspaziergängen, wobei die sich flächenmäßig zwar überschneiden, Querverweise wie 'Diese reizvolle Kirche ist nur wenige hundert Meter entfernt" fehlen aber. Das macht das Suchen manchmal etwas mühsam, wenn man in weniger Entfernung einen Kirchturm sieht, der aber nicht zum entsprechenden Spaziergang gehört. Da muss man immer erstmal kompliziert suchen, vor allem wenn man den Namen der Kirche nicht kennt. Man sollte sich also entsprechend möglichst exakt an die 5 Spaziergänge halten.
Der Reiseführer hat allerdings auch seine Qualitäten - es fehlen etwa keine Angaben über aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Punkten kann er eben vor allem mit einem hohen Grad an Aktualität. Auch werden die historischen Hintergründe besonders ausführlich erläutert, es ist entsprechend mehr ein Reiseführer für echte Leseratten - aber diesmal hat er eben leider auch Schwächen, die ich von Michael Müller nicht gewöhnt bin. In Sachen praktische Tipps und Details vor allem bei den Museen kann für mich der Lonely Planet eben leider etwas mehr punkten.
In diesem Sinne
Eure Anke
Normalerweise bin ich ja der größte Fan der Michael Müller Reiseführer - immer ausführlich, exakt und aktuell. Diesmal aber, muss ich sagen, war ich ein bisschen enttäuscht.
MM St. Petersburg
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Daten
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Autor: Marcus X. Schmid
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-95654-009-7
Preis: 17,95€
Broschiert, 264 Seiten
Inhalt
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Der Reiseführer orientiert sich im wesentlichen anhand von 7 Touren, die den Reisenden zu den wichtigsten Orten der Stadt führen:
1. Tour: Newskij-Prospekt
2. Tour: Zwischen Erlöserkirche, Sommergarten und Schlossplatz
3. Tour: Auf dem Weg zum Smolnyj
4. Tour: In Dostojewskijs Revier
5. Tour: Zwischen Sennaja-Platz, Mariinskij und Ehernem Reiter
6. Tour: Wassiljewskij Insel
7. Tour: Petrograder Insel
Die Touren werden ausgiebig durch Restauranttipps ergänzt, die man entlang des Weges bzw. in der Nähe finden kann. Natürlich gibt es auch ausgiebige Farbfotos - allerdings größtenteils aus dem Sommer. Das bedeutet für Winterreisende manchmal auch ein kleines Umdenken - das schaut nämlich dann doch irgendwie ganz anders aus.
Dem Ganzen werden ausführlich praktische Informationen, Literaturtipps und historische Hintergründe zusammengefasst.
Den Touren nachgestellt werden weitere Ziele innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets vorgestellt, etwa ein Trip zum nahegelegenen Katharinenpalast, der den Nachbau des legendären Bernsteinzimmers enthält.
Zum Buch gehört außerdem ein Faltplan und eine offline-App, anhand derer man die Touren gehen kann.
Die Vorstellungen sind solide, Adressen und Eintrittspreise sind selbstverständlich enthalten.
Fazit
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Nun, die wahren Qualitäten eines Reiseführers kommen ja immer erst zur Geltung, wenn man ihn mit einem anderen vergleicht. Und war ich in Ägypten noch so angetan von der Exaktheit der Beschreibungen, die teils so ins Detail gingen, dass man gar keinen weiteren Guide mehr brauchte, stolperte ich hier immer mal wieder über Verweise zu einem (natürlich kostenpflichtigen) Audioguide. Exakte Beschreibungen etwa von der Eremitage fehlen - gerade die wären aber im Vorhinein von Vorteil gewesen um den Weg durch die gigantische Ausstellung ungefähr zu planen (innerhalb von einem Tag schafft man die ohnehin nicht). Der Lonely Planet war hier im Vergleich wesentlich genauer.
Auch ein bisschen merkwürdig empfand ich die strikte Ordnung nach Stadtspaziergängen, wobei die sich flächenmäßig zwar überschneiden, Querverweise wie 'Diese reizvolle Kirche ist nur wenige hundert Meter entfernt" fehlen aber. Das macht das Suchen manchmal etwas mühsam, wenn man in weniger Entfernung einen Kirchturm sieht, der aber nicht zum entsprechenden Spaziergang gehört. Da muss man immer erstmal kompliziert suchen, vor allem wenn man den Namen der Kirche nicht kennt. Man sollte sich also entsprechend möglichst exakt an die 5 Spaziergänge halten.
Der Reiseführer hat allerdings auch seine Qualitäten - es fehlen etwa keine Angaben über aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Punkten kann er eben vor allem mit einem hohen Grad an Aktualität. Auch werden die historischen Hintergründe besonders ausführlich erläutert, es ist entsprechend mehr ein Reiseführer für echte Leseratten - aber diesmal hat er eben leider auch Schwächen, die ich von Michael Müller nicht gewöhnt bin. In Sachen praktische Tipps und Details vor allem bei den Museen kann für mich der Lonely Planet eben leider etwas mehr punkten.
In diesem Sinne
Eure Anke
{Japan - Reisebuch} Die nächste Reise will vorbereitet werden...
Hallo Leute!
Die Urlaubstage für 2016 sind schon verplant - als nächstes gehts nach Rom. Die Trips 2 und 3 werden allerdings etwas weiter gehen. Einmal 11 Stunden Flug nach Osten, einmal 11 Stunden Flug nach Süden. Und vor allem der erste der beiden Trips wird spannend, weil es in ein Land geht, das mir in seiner Kultur bisher absolut fremd ist.
Reisegast in Japan
^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Autoren: Kristina Thomas, Barbara Haschke
Verlag: Iwanowski
ISBN: 3923975821
Preis: 17,95€
Taschenbuch, 216 Seiten
Inhalt
^^^^^
Die beiden Schwestern Kristina Thomas und Barbara Haschke sind schon als Kinder mit einer gewissen Nähe zu Japan aufgewachsen. Sie sind schließlich die Töchter der bekannten Japanologin Gothild Thomas.
Aber auch in ihrem Erwachsenenleben ist diese Bindung erhalten geblieben. Kristina lebte 4 Jahre dort und arbeitete für ein deutsches Unternehmen. Sie fungierte als Bindeglied zwischen den japanischen Mitarbeitern und der deutschen Firma. Barbara studierte Ostasienwissenschaften und arbeitet als Trainerin für interkulturelle Kommunikation.
Entsprechend reichhaltend sind die Erfahrungen, die uns die beiden in diesem Buch mitteilen. Sie vermitteln alles aus der japanischen Kultur - vom Selbstverständnis der Japaner bis hin zu Verhaltensweisen, die teils irritieren. Sehr interessant finde ich auch das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau - der Mann sieht die Familie quasi gar nicht, da er quasi nur für das Unternehmen lebt, in dem er arbeitet.
Allerdings geht es auch um generelle Themen der japanischen Geschichte - die Abschottung die bis vor 150 Jahren Japan komplett vom Rest der Welt trennte, das Leben mit den Taifunen und den Erdbeben und die japanischen Jahreszeiten etc. Dazu geht es auch ziemlich intensiv um die Religionen - überraschend für mich war etwa, dass die meisten Japaner nicht nur einer Religion angehören, sondern viel mehr christlich heiraten, in Notfällen Shintoistisch beten und am Ende Buddhistisch beerdigt werden.
Ergänzt wird das ganze durch zahlreiche Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
Fazit
^^^^^
Nun zunächst einmal bietet das Buch spannende Einblicke in die japanischen Verhaltensweisen, die teils ganz anders sind als wir das gewohnt sind. So ist es zum Beispiel durchaus üblich, dass der Platz von einem jüngeren Japaner besetzt wird, wenn man in der Metro aufsteht um einer älteren Dame Platz zu machen. Und da ist die ältere Dame nichtmal irritiert - sie findet es eher komisch, dass der Ausländer aufgestanden ist.
Mit ihren zahlreichen Anekdoten vermitteln die beiden Autorinnen einen durchaus adäquaten Eindruck der japanischen Gesellschaft, deren Geschichte und des japanischen Alltags. Allerdings macht das Buch auch den Eindruck, den schon das Erscheinungsjahr 2007 vermittelt. Hier wäre mal eine Neuauflage nötig - die Bilder scheinen größtenteils sogar aus den 90ern zu stammen (was die Kleidung der Protagonisten aussagt).
Ich bin schon sehr gespannt auf unseren Trip nach Tokio und Kyoto und bin auch gespannt darauf, ob die Japaner tatsächlich solche Verhaltensweisen zeigen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Die Urlaubstage für 2016 sind schon verplant - als nächstes gehts nach Rom. Die Trips 2 und 3 werden allerdings etwas weiter gehen. Einmal 11 Stunden Flug nach Osten, einmal 11 Stunden Flug nach Süden. Und vor allem der erste der beiden Trips wird spannend, weil es in ein Land geht, das mir in seiner Kultur bisher absolut fremd ist.
Reisegast in Japan
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Daten
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Autoren: Kristina Thomas, Barbara Haschke
Verlag: Iwanowski
ISBN: 3923975821
Preis: 17,95€
Taschenbuch, 216 Seiten
Inhalt
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Die beiden Schwestern Kristina Thomas und Barbara Haschke sind schon als Kinder mit einer gewissen Nähe zu Japan aufgewachsen. Sie sind schließlich die Töchter der bekannten Japanologin Gothild Thomas.
Aber auch in ihrem Erwachsenenleben ist diese Bindung erhalten geblieben. Kristina lebte 4 Jahre dort und arbeitete für ein deutsches Unternehmen. Sie fungierte als Bindeglied zwischen den japanischen Mitarbeitern und der deutschen Firma. Barbara studierte Ostasienwissenschaften und arbeitet als Trainerin für interkulturelle Kommunikation.
Entsprechend reichhaltend sind die Erfahrungen, die uns die beiden in diesem Buch mitteilen. Sie vermitteln alles aus der japanischen Kultur - vom Selbstverständnis der Japaner bis hin zu Verhaltensweisen, die teils irritieren. Sehr interessant finde ich auch das Rollenverständnis zwischen Mann und Frau - der Mann sieht die Familie quasi gar nicht, da er quasi nur für das Unternehmen lebt, in dem er arbeitet.
Allerdings geht es auch um generelle Themen der japanischen Geschichte - die Abschottung die bis vor 150 Jahren Japan komplett vom Rest der Welt trennte, das Leben mit den Taifunen und den Erdbeben und die japanischen Jahreszeiten etc. Dazu geht es auch ziemlich intensiv um die Religionen - überraschend für mich war etwa, dass die meisten Japaner nicht nur einer Religion angehören, sondern viel mehr christlich heiraten, in Notfällen Shintoistisch beten und am Ende Buddhistisch beerdigt werden.
Ergänzt wird das ganze durch zahlreiche Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
Fazit
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Nun zunächst einmal bietet das Buch spannende Einblicke in die japanischen Verhaltensweisen, die teils ganz anders sind als wir das gewohnt sind. So ist es zum Beispiel durchaus üblich, dass der Platz von einem jüngeren Japaner besetzt wird, wenn man in der Metro aufsteht um einer älteren Dame Platz zu machen. Und da ist die ältere Dame nichtmal irritiert - sie findet es eher komisch, dass der Ausländer aufgestanden ist.
Mit ihren zahlreichen Anekdoten vermitteln die beiden Autorinnen einen durchaus adäquaten Eindruck der japanischen Gesellschaft, deren Geschichte und des japanischen Alltags. Allerdings macht das Buch auch den Eindruck, den schon das Erscheinungsjahr 2007 vermittelt. Hier wäre mal eine Neuauflage nötig - die Bilder scheinen größtenteils sogar aus den 90ern zu stammen (was die Kleidung der Protagonisten aussagt).
Ich bin schon sehr gespannt auf unseren Trip nach Tokio und Kyoto und bin auch gespannt darauf, ob die Japaner tatsächlich solche Verhaltensweisen zeigen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Donnerstag, 28. Januar 2016
|{Reisebuch - Reiseinspirationen|} Wenn das Fernweh ruft...
Hallo Leute!
Wenn das Fernweh ruft, ruf ich meistens zurück... Italien, Japan, Namibia, Botswana, Zimbabwe und zwischendurch auch noch ein bisschen Österreich, das steht dieses Jahr alles noch auf dem Programm. Und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, wohl noch viel mehr....
The Travel Episodes
^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^
Herausgeber: Johannes Klaus
Verlag: Malik NG Taschenbuch
ISBN: 3492405924
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 352 Seiten
Inhalt
^^^^
Dieses Buch fasst besten Geschichten zusammen, die auf travelepisodes.com veröffentlicht wurden.
Gruppiert in 3 Blöcke werden die unterschiedlichsten Reisegeschichten erzählt, die die Autoren wirklich rund um die Welt (am Anfang auch durch eine Karte illustriert) erlebt haben - Von der Antarktis bis Bayern, von den Rocky Mountains bis Somailland werden dabei alle Kontinente bereist.
Eins haben die Reisen aber alle gemeinsam - die Reisenden sind nicht Teil der großen Touristenströme. Ganz im Gegenteil, sie versuchen sogar, sich möglichst weit von diesen großen Touristenströmen entfernt zu halten. Sie treffen sich mit Studenten und verfahren nach dem Sprichwort "When you're in Rome, do it like the Romans do" und interessieren sich mehr für das Leben und die Bevölkerung als für bestimmte Sehenswürdigkeiten.
Die Menschen reisen per Anhalter durch Pakistan oder zum Tiger-Watching nach Bangladesh und berichten dabei wirklich interessant. Das besonders schöne dabei ist, dass die Geschichten nicht alle ganz glatt gebügelt sind. Natürlich geht auch mal was schief, wenn man ohne Reiseleiter unterwegs ist. Dennoch lassen sich die Reisenden niemals unterkriegen.
Fazit
^^^^
Ein Buch, wie für mich gemacht. Das könnte man auf alle Fälle sagen. Reisen ist nicht immer einfach - manch einer reist im Sammeltaxi durch Länder, von denen ich eigentlich noch nie etwas gehört habe, manch anderer muss lange suchen, um den Touristenströmen in Ankgor zu entgehen (mir ging es ja in Macchu Pichu genauso).
Die Geschichten bieten eine absolute Inspiration für die nächsten gefühlten 800 Jahre. Zu den meisten Reisen gehört vor allem Mut. Oder man muss eben ein ganz kleines bisschen verrückt sein. Die Reisenden geben einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Reisenden - die Eindrücke, die auf einen einströmen, die neuen Gerüche, die neuen Bilder, die man sieht. Fast fühlt man sich so, als wäre man selbst dabei gewesen...
Die Geschichten sind dabei angenehm abwechslungsreich präsentiert, ergänzt durch unzählige Farbfotos. Beides wecken in mir nur eins: Die absolute Lust aufs Reisen. Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wenn das Fernweh ruft, ruf ich meistens zurück... Italien, Japan, Namibia, Botswana, Zimbabwe und zwischendurch auch noch ein bisschen Österreich, das steht dieses Jahr alles noch auf dem Programm. Und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, wohl noch viel mehr....
The Travel Episodes
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Daten
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Herausgeber: Johannes Klaus
Verlag: Malik NG Taschenbuch
ISBN: 3492405924
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 352 Seiten
Inhalt
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Dieses Buch fasst besten Geschichten zusammen, die auf travelepisodes.com veröffentlicht wurden.
Gruppiert in 3 Blöcke werden die unterschiedlichsten Reisegeschichten erzählt, die die Autoren wirklich rund um die Welt (am Anfang auch durch eine Karte illustriert) erlebt haben - Von der Antarktis bis Bayern, von den Rocky Mountains bis Somailland werden dabei alle Kontinente bereist.
Eins haben die Reisen aber alle gemeinsam - die Reisenden sind nicht Teil der großen Touristenströme. Ganz im Gegenteil, sie versuchen sogar, sich möglichst weit von diesen großen Touristenströmen entfernt zu halten. Sie treffen sich mit Studenten und verfahren nach dem Sprichwort "When you're in Rome, do it like the Romans do" und interessieren sich mehr für das Leben und die Bevölkerung als für bestimmte Sehenswürdigkeiten.
Die Menschen reisen per Anhalter durch Pakistan oder zum Tiger-Watching nach Bangladesh und berichten dabei wirklich interessant. Das besonders schöne dabei ist, dass die Geschichten nicht alle ganz glatt gebügelt sind. Natürlich geht auch mal was schief, wenn man ohne Reiseleiter unterwegs ist. Dennoch lassen sich die Reisenden niemals unterkriegen.
Fazit
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Ein Buch, wie für mich gemacht. Das könnte man auf alle Fälle sagen. Reisen ist nicht immer einfach - manch einer reist im Sammeltaxi durch Länder, von denen ich eigentlich noch nie etwas gehört habe, manch anderer muss lange suchen, um den Touristenströmen in Ankgor zu entgehen (mir ging es ja in Macchu Pichu genauso).
Die Geschichten bieten eine absolute Inspiration für die nächsten gefühlten 800 Jahre. Zu den meisten Reisen gehört vor allem Mut. Oder man muss eben ein ganz kleines bisschen verrückt sein. Die Reisenden geben einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Reisenden - die Eindrücke, die auf einen einströmen, die neuen Gerüche, die neuen Bilder, die man sieht. Fast fühlt man sich so, als wäre man selbst dabei gewesen...
Die Geschichten sind dabei angenehm abwechslungsreich präsentiert, ergänzt durch unzählige Farbfotos. Beides wecken in mir nur eins: Die absolute Lust aufs Reisen. Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 26. Januar 2016
|{Reisen - Reisebuch - Deutschland}| Hape Kerkeling kann einpacken
Hallo Leute!
Geht der Mann da wirklich...? Nein, das kann nicht sein... Doooooch, der Wanderer dort vorne läuft wirklich mit der Waschmaschine einmal quer durch Deutschland...
Mit der Waschmaschine durch Deutschland
^^^^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Autor: Ludger Bücker
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442158761
Preis: 8,99€
Taschenbuch, 320 Seiten
Inhalt
^^^^^^
Vielleicht hat sich Ludger Bücker seinen Kollegen Tony Hawks zum Vorbild genommen, der vor einigen Jahren mit dem Kühlschrank durch Irland zog. Denn er baut sich einen alten Sackkarren um - den Holm ein bisschen größer, die Aufstellfläche auch. Und dann geht er auf einen Schrottplatz, holt sich eine alte Waschmaschine - baut alles aus, was er nicht braucht und tauft sie auf den klangvollen Namen Mikaela Miele. Und dann geht es auf Wanderschaft - das Gepäck kommt in die Trommel - gemeinsam mit einigen Flaschen Mineralwasser und vor allem Müsliriegeln.
1200 km läuft er mit seiner Mikaela in 38 Tagen entlang des Rheintals vom Bodensee bis in den Ruhrpott - dabei sieht er aus, als würde er eigentlich von einem Kundendienst für Waschmaschinen kommen. Und dabei berichtet er von allerhand lustigen Begegnungen (Orte und Namen sind dabei vertauscht). Dabei trotzt er Wind und Wetter und natürlich all den neugierigen Fragen, warum man denn auf so eine Idee kommt.
Fazit
^^^^^^
Der Jakobsweg ist ja sowas von Out - vielleicht sollte Hape Kerkeling den nochmal mit einer Spülmaschine laufen, um ihn wieder interessant zu machen. Ich meine, auf so eine Idee muss man erstmal kommen - keinen Rucksack auf dem Rücken, sondern eine Waschmaschine auf Rollen - und schon hat man sein Gepäck immer dabei. Zugegeben, Zugfahren könnte schwierig werden - aber mit dem Sackkarren kommt er ja durchaus auch über schlammige Abhänge.
Er begibt sich mit der Reise als Hobbyethniologe auf die Suche nach den Menschen, er will die Aufmerksamkeit, die sein skuriller Reisegefährte so mit sich bringt und er findet eben diesen Kontakt zu interessanten Menschen, Begegnungen, die er nie wieder vergisst und die auch ihn und seine Mikaela Miele nicht mehr vergessen werden.
Eins ist ihm in jedem Ort sicher - die Aufmerksamkeit der Menschen. Und so hat er, wie er selbst sagt, das erste mal in seinem Leben wirklich interessante Begegnungen. Die Leute sprechen ihn an, ältere Damen trinken einen Schnapps mit ihm. Und eben diese Begegnungen beschreibt Bücker mit extrem viel Humor, der einen einfach zum Schmunzeln bringen muss.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Geht der Mann da wirklich...? Nein, das kann nicht sein... Doooooch, der Wanderer dort vorne läuft wirklich mit der Waschmaschine einmal quer durch Deutschland...
Mit der Waschmaschine durch Deutschland
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Daten
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Autor: Ludger Bücker
Verlag: Goldmann
ISBN: 3442158761
Preis: 8,99€
Taschenbuch, 320 Seiten
Inhalt
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Vielleicht hat sich Ludger Bücker seinen Kollegen Tony Hawks zum Vorbild genommen, der vor einigen Jahren mit dem Kühlschrank durch Irland zog. Denn er baut sich einen alten Sackkarren um - den Holm ein bisschen größer, die Aufstellfläche auch. Und dann geht er auf einen Schrottplatz, holt sich eine alte Waschmaschine - baut alles aus, was er nicht braucht und tauft sie auf den klangvollen Namen Mikaela Miele. Und dann geht es auf Wanderschaft - das Gepäck kommt in die Trommel - gemeinsam mit einigen Flaschen Mineralwasser und vor allem Müsliriegeln.
1200 km läuft er mit seiner Mikaela in 38 Tagen entlang des Rheintals vom Bodensee bis in den Ruhrpott - dabei sieht er aus, als würde er eigentlich von einem Kundendienst für Waschmaschinen kommen. Und dabei berichtet er von allerhand lustigen Begegnungen (Orte und Namen sind dabei vertauscht). Dabei trotzt er Wind und Wetter und natürlich all den neugierigen Fragen, warum man denn auf so eine Idee kommt.
Fazit
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Der Jakobsweg ist ja sowas von Out - vielleicht sollte Hape Kerkeling den nochmal mit einer Spülmaschine laufen, um ihn wieder interessant zu machen. Ich meine, auf so eine Idee muss man erstmal kommen - keinen Rucksack auf dem Rücken, sondern eine Waschmaschine auf Rollen - und schon hat man sein Gepäck immer dabei. Zugegeben, Zugfahren könnte schwierig werden - aber mit dem Sackkarren kommt er ja durchaus auch über schlammige Abhänge.
Er begibt sich mit der Reise als Hobbyethniologe auf die Suche nach den Menschen, er will die Aufmerksamkeit, die sein skuriller Reisegefährte so mit sich bringt und er findet eben diesen Kontakt zu interessanten Menschen, Begegnungen, die er nie wieder vergisst und die auch ihn und seine Mikaela Miele nicht mehr vergessen werden.
Eins ist ihm in jedem Ort sicher - die Aufmerksamkeit der Menschen. Und so hat er, wie er selbst sagt, das erste mal in seinem Leben wirklich interessante Begegnungen. Die Leute sprechen ihn an, ältere Damen trinken einen Schnapps mit ihm. Und eben diese Begegnungen beschreibt Bücker mit extrem viel Humor, der einen einfach zum Schmunzeln bringen muss.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 18. Januar 2016
{Russland - St. Petersburg - Reisebuch} Einsamer - kalter Planet Russland
Hallo Leute!
Nun ist es auch in Wien endlich so richtig kalt. Ich bilde mir ja ein, dass ich ein bisschen von der Kälte aus Russland mitgebracht habe. Auf unserer Reise hatten wir diesmal zwei Reiseführer im Rucksack dabei - den von Michael Müller und den von Lonely Planet. Letzteren möchte ich euch heute vorstellen...
Lonely Planet St. Petersburg (Deutsche Ausgabe)
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Daten
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Autoren: Simon Richmond, Tom Masters
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829723776
Preis: 17,99€
Taschenbuch, 186 Seiten
Zielgruppe
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Wie so oft, ist auch dieser Lonely Planet Reiseführer mehr auf diejenigen ausgelegt, die nicht mit einer Reisegruppe kommen und sich das Programm vorgeben lassen, sondern viel mehr auf diejenigen, die eine Stadt individuell erkunden wollen - Leute wie uns also, die sich auch mal ohne Guide durch die Eremitage schlagen wollen. Er ist auch ein bisschen auf das Reisen mit schmalem Geldbeutel ausgelegt, es werden besonders günstige Restaurants empfohlen, die auch russische Touristen besuchen würden. Das merkt man auch daran, dass es etwa Kategorien gibt wie "gratis in St. Petersburg", in der Museen vorgestellt werden, die man ohne Eintritt besichtigen kann.
Inhalt
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Der Inhalt wird schön übersichtlich präsentiert: Es gibt die Kategorien
- Reiseplanung
- St. Petersburg erleben
- St. Petersburg verstehen
- Reisepraktisches
Gerade der Bereich Reiseplanung ist meiner Meinung nach für St. Petersburg besonders wichtig, da man eben im Sommer die weißen Nächte hat, im Winter dafür Temperaturen von -30°C und daher ist gerade im Winter die saubere Planung besonders wichtig. Zudem fehlen auch wichtige Informationen nicht, etwa zur Beschaffung des Russlandvisums. Ganz cool sind auch Informationen zu geführten Touren (es gibt wie in so vielen Großstädten die Free Walking Tours) oder besonderen Festivals oder Feiertagen.
Im weitaus wichtigsten Teil wird auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten eingegangen. Diese sind dem jeweiligen Stadtteil zugeordnet, allerdings nicht entlang einer bestimmten Route. Zu dem jeweiligen Stadtteil gibt es am Ende dann noch den Atlas, auf dem die einzelnen Sehenswürdigkeiten, aber auch Hotels und Restaurants und sogar etwas wie Spielplätze vermerkt sind. Danach kann man sich wunderbar orientieren - nur waren wir etwas irritiert beim Denkmal für die heldenhaften Befreier Leningrads, das im Sommer wohl gut von einer U-Bahn-Station zu erwandern ist, wir haben aber nach gut 1,5 km entnervt aufgegeben nur um später im Taxi zum Flughafen festzustellen, dass wir mindestens 4 km mehr hätten laufen müssen, um das Denkmal zu erreichen - was bei -26°C uns dann doch etwas zu viel gewesen wäre. Insgesamt sind die Sehenswürdigkeiten und Restaurants gut und sauber beschrieben, sogar Hinweise wie, dass man sich in die Eremitage unbedingt was zu Essen mitnehmen sollte (aber nicht im Rucksack) und wo man danach Essen gehen kann, sind enthalten, was bei mir einen sehr praktischen Eindruck gemacht hat, denn man beschreibt eben nicht nur die Sehenswürdigkeit an sich.
Im Weiteren geht es dann um die klassischen Kapitel eines Reiseführers. In St. Petersburg verstehen geht es hauptsächlich um die doch noch sehr junge Geschichte der Stadt und im Reisepraktischen findet man eben die Adressen der Botschaften, bestimmte Verkehrsregeln, Hinweise zu der Anreise etc.
Aufmachung
^^^^
Auf den ersten Blick wirkt der Lonely Planet Reiseführer relativ dünn und Biegsam. Da ich ihn hauptsächlich in der Jackentasche transportiert habe, war er angenehm leicht. Zusätzlich zu dem Cityatlas im Inneren, der bestimmte Bereiche (hauptsächlich der Altstadt) abdeckt, gibt es noch eine sehr angenehme Faltkarte, nicht zu groß und nicht zu klein. Wobei ich muss ehrlicherweise sagen, dass wir gerade im Außenbereich uns hauptsächlich auf den Atlas verlassen haben, die Faltkarte auf- und zufalten war uns bei bis zu -30°C doch ein bisschen zu mühsam.
Fazit
^^^^
Ich bin ja eigentlich ein Fan der Michael Müller Reiseführer - diesmal jedoch (Achtung Spoiler) hat der Lonely Planet für unsere Begriffe ganz klar das Rennen gemacht. Nicht nur, dass er weit ausführlicher auf die Sehenswürdigkeiten eingegangen ist, wo der Michael Müller auf den "Audio Guide" verwiesen hat. Besonders haben mir solche praktischen Hinweise gefallen, wie etwa wo man nach der Eremitage einen besonders leckeren Burger essen kann und dass man eben in die Eremitage keine Rucksäcke mitnehmen kann, sehr wohl aber was zu Essen - da hat man gleich den Eindruck, der Autor berichtet aus dem wahren Leben und hat nicht nur den Audioguide irgendwo heruntergeladen.
Von mir gibt es für den Lonely Planet St. Petersburg (Deutsche Ausgabe) ganz klare 5 Sterne und ich kann ihn ohne Einschränkung weiterempfehlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Nun ist es auch in Wien endlich so richtig kalt. Ich bilde mir ja ein, dass ich ein bisschen von der Kälte aus Russland mitgebracht habe. Auf unserer Reise hatten wir diesmal zwei Reiseführer im Rucksack dabei - den von Michael Müller und den von Lonely Planet. Letzteren möchte ich euch heute vorstellen...
Lonely Planet St. Petersburg (Deutsche Ausgabe)
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Daten
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Autoren: Simon Richmond, Tom Masters
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829723776
Preis: 17,99€
Taschenbuch, 186 Seiten
Zielgruppe
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Wie so oft, ist auch dieser Lonely Planet Reiseführer mehr auf diejenigen ausgelegt, die nicht mit einer Reisegruppe kommen und sich das Programm vorgeben lassen, sondern viel mehr auf diejenigen, die eine Stadt individuell erkunden wollen - Leute wie uns also, die sich auch mal ohne Guide durch die Eremitage schlagen wollen. Er ist auch ein bisschen auf das Reisen mit schmalem Geldbeutel ausgelegt, es werden besonders günstige Restaurants empfohlen, die auch russische Touristen besuchen würden. Das merkt man auch daran, dass es etwa Kategorien gibt wie "gratis in St. Petersburg", in der Museen vorgestellt werden, die man ohne Eintritt besichtigen kann.
Inhalt
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Der Inhalt wird schön übersichtlich präsentiert: Es gibt die Kategorien
- Reiseplanung
- St. Petersburg erleben
- St. Petersburg verstehen
- Reisepraktisches
Gerade der Bereich Reiseplanung ist meiner Meinung nach für St. Petersburg besonders wichtig, da man eben im Sommer die weißen Nächte hat, im Winter dafür Temperaturen von -30°C und daher ist gerade im Winter die saubere Planung besonders wichtig. Zudem fehlen auch wichtige Informationen nicht, etwa zur Beschaffung des Russlandvisums. Ganz cool sind auch Informationen zu geführten Touren (es gibt wie in so vielen Großstädten die Free Walking Tours) oder besonderen Festivals oder Feiertagen.
Im weitaus wichtigsten Teil wird auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten eingegangen. Diese sind dem jeweiligen Stadtteil zugeordnet, allerdings nicht entlang einer bestimmten Route. Zu dem jeweiligen Stadtteil gibt es am Ende dann noch den Atlas, auf dem die einzelnen Sehenswürdigkeiten, aber auch Hotels und Restaurants und sogar etwas wie Spielplätze vermerkt sind. Danach kann man sich wunderbar orientieren - nur waren wir etwas irritiert beim Denkmal für die heldenhaften Befreier Leningrads, das im Sommer wohl gut von einer U-Bahn-Station zu erwandern ist, wir haben aber nach gut 1,5 km entnervt aufgegeben nur um später im Taxi zum Flughafen festzustellen, dass wir mindestens 4 km mehr hätten laufen müssen, um das Denkmal zu erreichen - was bei -26°C uns dann doch etwas zu viel gewesen wäre. Insgesamt sind die Sehenswürdigkeiten und Restaurants gut und sauber beschrieben, sogar Hinweise wie, dass man sich in die Eremitage unbedingt was zu Essen mitnehmen sollte (aber nicht im Rucksack) und wo man danach Essen gehen kann, sind enthalten, was bei mir einen sehr praktischen Eindruck gemacht hat, denn man beschreibt eben nicht nur die Sehenswürdigkeit an sich.
Im Weiteren geht es dann um die klassischen Kapitel eines Reiseführers. In St. Petersburg verstehen geht es hauptsächlich um die doch noch sehr junge Geschichte der Stadt und im Reisepraktischen findet man eben die Adressen der Botschaften, bestimmte Verkehrsregeln, Hinweise zu der Anreise etc.
Aufmachung
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Auf den ersten Blick wirkt der Lonely Planet Reiseführer relativ dünn und Biegsam. Da ich ihn hauptsächlich in der Jackentasche transportiert habe, war er angenehm leicht. Zusätzlich zu dem Cityatlas im Inneren, der bestimmte Bereiche (hauptsächlich der Altstadt) abdeckt, gibt es noch eine sehr angenehme Faltkarte, nicht zu groß und nicht zu klein. Wobei ich muss ehrlicherweise sagen, dass wir gerade im Außenbereich uns hauptsächlich auf den Atlas verlassen haben, die Faltkarte auf- und zufalten war uns bei bis zu -30°C doch ein bisschen zu mühsam.
Fazit
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Ich bin ja eigentlich ein Fan der Michael Müller Reiseführer - diesmal jedoch (Achtung Spoiler) hat der Lonely Planet für unsere Begriffe ganz klar das Rennen gemacht. Nicht nur, dass er weit ausführlicher auf die Sehenswürdigkeiten eingegangen ist, wo der Michael Müller auf den "Audio Guide" verwiesen hat. Besonders haben mir solche praktischen Hinweise gefallen, wie etwa wo man nach der Eremitage einen besonders leckeren Burger essen kann und dass man eben in die Eremitage keine Rucksäcke mitnehmen kann, sehr wohl aber was zu Essen - da hat man gleich den Eindruck, der Autor berichtet aus dem wahren Leben und hat nicht nur den Audioguide irgendwo heruntergeladen.
Von mir gibt es für den Lonely Planet St. Petersburg (Deutsche Ausgabe) ganz klare 5 Sterne und ich kann ihn ohne Einschränkung weiterempfehlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Freitag, 8. Januar 2016
{Russland - Reisebuch} Kann immer nützlich sein...
Hallo Leute!
Naiv geht man ja immer davon aus, dass man sich im Ausland immer mit Englisch gut durchschlagen kann. In Russland kann das schwierig werden. Daher habe ich mir - wie meistens - einen schönen, kleinen Sprachführer zugelegt, der auch durchaus mal zum Einsatz kam...
Langenscheidt Sprachführer Russisch
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Daten
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Autoren: Langenscheidt
Verlag: Langenscheidt
ISBN: 3468222947
Preis: 13,99€
Taschenbuch, 256 Seiten (zusätzlich mit Gratis E-Book)
Inhalt
^^^^
Der Sprachführer ist mal wieder ganz klassich aufgebaut und für die Reise ausgelegt. Gleich auf der Innenseite des Einbands gibt es die wichtigsten Sätze wie "Ich heiße...", "Ja" oder "Ich möchte" und natürlich auch "Wo ist die Toilette?".
Im Weiteren gibt es eine kleine Einführung in das Thema "Russische Sprache". Das fällt natürlich eher kurz aus (dem kompakten Format geschuldet), aber eigentlich ist das Buch ja nicht zum Russisch lernen, sondern zum "Sich durchschlagen".
Im weiteren folgen die Kapitel, die man zur Reise braucht:
Anreise & Weiterreise
Erste Kontakte
Übernachten
Essen & Trinken
Unterwegs in der Stadt
Einkaufen
Aktivitäten
Ernstfall
Zeit & Wetter
Was ich persönlich ganz witzig finde, ist das Kapitel "Schilder und ihre Aufschrift" - etwas, mit dem man als Reisender ja immer wieder konfrontiert wird, gleich wenn man etwa am Flughafen das Klo sucht.
Zu jedem Kapitel gibt es die wichtigsten Begriffe und Sätze in einem Deutsch - Russischen Wörterbuch - wobei ich natürlich die Lautschrift nicht missen möchte, gerade bei der Essensbestellung wäre ich sonst aufgeschmissen, vor allem weil eben nicht jeder sich auf Gespräche mit Hand und Fuss unterhalten möchte - auch wenn das manchmal auch ganz gut funktioniert...
Fazit
^^^^
Das schöne ist schon einmal, dass man sich den Sprachführer auch als Ebook herunterladen kann - das ist super praktisch, weil man sich so direkt mit dem Smartphone informieren kann. Das Buch kann so im Hotel liegen bleiben (das spart ja schließlich ein paar Gramm).
Negativ fällt allerdings auf, dass sich schon nach einer Reise auf dem Einband kleine Kratzer entstehen - das schaut nicht hübsch aus. Der Kunststoffeinband ist dennoch sehr robust und passt in jede Hosentasche.
In St. Petersburg findet man zwar schon meist irgendwen, der einem weiterhilft, aber grade bei der Bestellung im Restaurant war der Sprachführer manchmal eine große Hilfe - und sicherlich auch in Extremsituationen, die uns glücklicherweise erspart geblieben sind. Natürlich spricht man nicht perfekt russisch, trotzdem kann es in vielen Situationen helfen - und dabei will man vor allem die Lautsprache nicht missen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Naiv geht man ja immer davon aus, dass man sich im Ausland immer mit Englisch gut durchschlagen kann. In Russland kann das schwierig werden. Daher habe ich mir - wie meistens - einen schönen, kleinen Sprachführer zugelegt, der auch durchaus mal zum Einsatz kam...
Langenscheidt Sprachführer Russisch
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Daten
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Autoren: Langenscheidt
Verlag: Langenscheidt
ISBN: 3468222947
Preis: 13,99€
Taschenbuch, 256 Seiten (zusätzlich mit Gratis E-Book)
Inhalt
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Der Sprachführer ist mal wieder ganz klassich aufgebaut und für die Reise ausgelegt. Gleich auf der Innenseite des Einbands gibt es die wichtigsten Sätze wie "Ich heiße...", "Ja" oder "Ich möchte" und natürlich auch "Wo ist die Toilette?".
Im Weiteren gibt es eine kleine Einführung in das Thema "Russische Sprache". Das fällt natürlich eher kurz aus (dem kompakten Format geschuldet), aber eigentlich ist das Buch ja nicht zum Russisch lernen, sondern zum "Sich durchschlagen".
Im weiteren folgen die Kapitel, die man zur Reise braucht:
Anreise & Weiterreise
Erste Kontakte
Übernachten
Essen & Trinken
Unterwegs in der Stadt
Einkaufen
Aktivitäten
Ernstfall
Zeit & Wetter
Was ich persönlich ganz witzig finde, ist das Kapitel "Schilder und ihre Aufschrift" - etwas, mit dem man als Reisender ja immer wieder konfrontiert wird, gleich wenn man etwa am Flughafen das Klo sucht.
Zu jedem Kapitel gibt es die wichtigsten Begriffe und Sätze in einem Deutsch - Russischen Wörterbuch - wobei ich natürlich die Lautschrift nicht missen möchte, gerade bei der Essensbestellung wäre ich sonst aufgeschmissen, vor allem weil eben nicht jeder sich auf Gespräche mit Hand und Fuss unterhalten möchte - auch wenn das manchmal auch ganz gut funktioniert...
Fazit
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Das schöne ist schon einmal, dass man sich den Sprachführer auch als Ebook herunterladen kann - das ist super praktisch, weil man sich so direkt mit dem Smartphone informieren kann. Das Buch kann so im Hotel liegen bleiben (das spart ja schließlich ein paar Gramm).
Negativ fällt allerdings auf, dass sich schon nach einer Reise auf dem Einband kleine Kratzer entstehen - das schaut nicht hübsch aus. Der Kunststoffeinband ist dennoch sehr robust und passt in jede Hosentasche.
In St. Petersburg findet man zwar schon meist irgendwen, der einem weiterhilft, aber grade bei der Bestellung im Restaurant war der Sprachführer manchmal eine große Hilfe - und sicherlich auch in Extremsituationen, die uns glücklicherweise erspart geblieben sind. Natürlich spricht man nicht perfekt russisch, trotzdem kann es in vielen Situationen helfen - und dabei will man vor allem die Lautsprache nicht missen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 5. Januar 2016
{Namibia - Reisebuch} Reiseplanung für Fortgeschrittene
Hallo Leute!
Die letzte Reise ist noch nicht zu Ende. Gerade sitze ich in meinem Hotelzimmer in St. Petersburg - im Mai gehts nach Rom... Und trotzdem werfen große Reisen schon wieder ihre Schatten voraus. Nachdem ich 2014 auf Einladung der Schwiegereltern in Peru war, 2015 auf Hochzeitsreise in Ägypten, geht es diesmal mit Ehemann und Schwiegermutter gen Süden - ganz weit gen Süden - nach Namibia und Botswana. Und so eine Reise bedarf natürlich etwas mehr Planung als ein popliger Städtetrip, bei dem man beim Frühstück planen kann, was man heute besichtigen will...
Ein Buch, das ich sehr gerne für solche Reiseplanungen nutze, ist der 101 von Iwanowski. Heute stelle ich euch den Band für Namibia vor...
101 Namibia
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Daten
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Autor: Michael Iwanowski
Verlag: Iwanowski's
ISBN: 3861970546
Preis: 14€
Broschiert, 256 Seiten
Inhalt
^^^^
Das Konzept der 101 Reiseführer weicht doch deutlich von dem eines klassischen Guides ab. Iwanowski stellt in diesem Buch exakt 101 (daher der Name) Ziele in Namibia vor. Die stammen aus unterschiedlichen Kategorien:
Natur & Landschaft (1-15)
Tiere & Pflanzen (16-24)
Menschen & Kultur (25 - 33)
Safaris (34-41)
Lodges & Gästefarmen (42-101)
Betrachtet wird das Ganze dabei unter einem dem Autor offensichtlich sehr wichtigen Gesichtspunkt: Dem Naturschutz. Es werden hier also keine Gästefarmen aufgenommen, die etwa Schießtouren anbieten, sondern nur solche, die einen möglichst schonenden Tourismus anbieten, ohne irgendwelchen ökologischen Raubbau an der Natur Namibias zu betreiben.
Die einzelnen Ziele, Erlebnisse und Farmen werden meist auf 2-3 Doppelseiten vorgestellt, meist mit atemberaubenden Fotografien und schönen Beschreibungen, aber auch mit ausführlichen Informationen - etwa zum Zustand der Lodge oder zu etwaigen Notwendigkeit einer Malariaprophylaxe.
Fazit
^^^^
Schwiegermama zahlt, Schwiegertochter plant. Mal ehrlich, viele Frauen beschweren sich über ihre Schwiegermama - Isch nüch... Wir haben uns aus diesem Buch einiges vorgenommen - fehlt eigentlich nur noch der Termin, dann kann es locker losgehen.
Zunächst einmal: Als Reiseführer im klassischen Sinne würde ich die 101 Bücher nicht ansehen. Denn da 101 Ziele vorgestellt werden, die aber nur nach Kategorie, nicht aber nach Gegend geordnet sind, ist es vor Ort dann doch eher mühsam, sich eine schöne Reise zusammenzustellen. Dafür hat Iwanowski allerdings auch den Hauptband "Iwanowski Namibia" herausgegeben - darin ist alles etwas detailierter, wie man es eben von einem klassischen Guide kennt.
Man spürt auf jeden Fall, dass der gesamte Verlag daraus entstanden ist, dass Iwanowski zuerst Reisen ins südliche Afrika angeboten hat. Iwanowski hat ein echtes Herzblut für Namibia. Entsprechend interessant und eindrücklich sind auch die Ausführungen des Autors. Es sind in jedem Fall einige tolle Empfehlungen dabei, die wir im kommenden Frühherbst auch machen wollen - Camps, in denen nachts auch manchmal Löwen herumspazieren und riesige Wracks, die in der Wüste liegen und auch die ehemals deutsche Stadt Lüderitz steht fest im Plan. In jedem Fall ist meine Reiselust geweckt - ich bin gespannt auf Namibia und Botswana und ihr dürft euch auf viele neue Berichte von mir freuen, die zum Teil auf Empfehlungen aus diesem tollen Buch stammen.
Liebe Grüße
Eure Anke
Die letzte Reise ist noch nicht zu Ende. Gerade sitze ich in meinem Hotelzimmer in St. Petersburg - im Mai gehts nach Rom... Und trotzdem werfen große Reisen schon wieder ihre Schatten voraus. Nachdem ich 2014 auf Einladung der Schwiegereltern in Peru war, 2015 auf Hochzeitsreise in Ägypten, geht es diesmal mit Ehemann und Schwiegermutter gen Süden - ganz weit gen Süden - nach Namibia und Botswana. Und so eine Reise bedarf natürlich etwas mehr Planung als ein popliger Städtetrip, bei dem man beim Frühstück planen kann, was man heute besichtigen will...
Ein Buch, das ich sehr gerne für solche Reiseplanungen nutze, ist der 101 von Iwanowski. Heute stelle ich euch den Band für Namibia vor...
101 Namibia
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Daten
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Autor: Michael Iwanowski
Verlag: Iwanowski's
ISBN: 3861970546
Preis: 14€
Broschiert, 256 Seiten
Inhalt
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Das Konzept der 101 Reiseführer weicht doch deutlich von dem eines klassischen Guides ab. Iwanowski stellt in diesem Buch exakt 101 (daher der Name) Ziele in Namibia vor. Die stammen aus unterschiedlichen Kategorien:
Natur & Landschaft (1-15)
Tiere & Pflanzen (16-24)
Menschen & Kultur (25 - 33)
Safaris (34-41)
Lodges & Gästefarmen (42-101)
Betrachtet wird das Ganze dabei unter einem dem Autor offensichtlich sehr wichtigen Gesichtspunkt: Dem Naturschutz. Es werden hier also keine Gästefarmen aufgenommen, die etwa Schießtouren anbieten, sondern nur solche, die einen möglichst schonenden Tourismus anbieten, ohne irgendwelchen ökologischen Raubbau an der Natur Namibias zu betreiben.
Die einzelnen Ziele, Erlebnisse und Farmen werden meist auf 2-3 Doppelseiten vorgestellt, meist mit atemberaubenden Fotografien und schönen Beschreibungen, aber auch mit ausführlichen Informationen - etwa zum Zustand der Lodge oder zu etwaigen Notwendigkeit einer Malariaprophylaxe.
Fazit
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Schwiegermama zahlt, Schwiegertochter plant. Mal ehrlich, viele Frauen beschweren sich über ihre Schwiegermama - Isch nüch... Wir haben uns aus diesem Buch einiges vorgenommen - fehlt eigentlich nur noch der Termin, dann kann es locker losgehen.
Zunächst einmal: Als Reiseführer im klassischen Sinne würde ich die 101 Bücher nicht ansehen. Denn da 101 Ziele vorgestellt werden, die aber nur nach Kategorie, nicht aber nach Gegend geordnet sind, ist es vor Ort dann doch eher mühsam, sich eine schöne Reise zusammenzustellen. Dafür hat Iwanowski allerdings auch den Hauptband "Iwanowski Namibia" herausgegeben - darin ist alles etwas detailierter, wie man es eben von einem klassischen Guide kennt.
Man spürt auf jeden Fall, dass der gesamte Verlag daraus entstanden ist, dass Iwanowski zuerst Reisen ins südliche Afrika angeboten hat. Iwanowski hat ein echtes Herzblut für Namibia. Entsprechend interessant und eindrücklich sind auch die Ausführungen des Autors. Es sind in jedem Fall einige tolle Empfehlungen dabei, die wir im kommenden Frühherbst auch machen wollen - Camps, in denen nachts auch manchmal Löwen herumspazieren und riesige Wracks, die in der Wüste liegen und auch die ehemals deutsche Stadt Lüderitz steht fest im Plan. In jedem Fall ist meine Reiselust geweckt - ich bin gespannt auf Namibia und Botswana und ihr dürft euch auf viele neue Berichte von mir freuen, die zum Teil auf Empfehlungen aus diesem tollen Buch stammen.
Liebe Grüße
Eure Anke
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